Die Linkspartei und die Braunkohle, ein Trauerspiel, oder: Warum Greenpeace die LINKE besetzt hat. (Lora)

Die Linkspartei und die Braunkohle, ein Trauerspiel, oder: Warum Greenpeace die LINKE besetzt hat. (Lora)

Braunkohle.jpg

Sollte besser in der Erde bleiben: Braunkohle
Quelle: 
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lignite?uselang=de#mediaviewer/File:Lignite_Klingenberg.jpg

Vor der Berliner Parteizentrale der Linken protestieren seit Montag Greenpeace-Aktivisten mit einem Protestcamp und einem 5 meter hohen, mit Luft gefüllten Schaufelrad eines Braunkohlebaggers gegen den neu geplanten Tagebau Welzow Süd II – ein unter Umweltschützern verhasstes Projekt, geplant ausgerechnet von der rot-rot-geführten Landesregierung in Brandenburg, obwohl der Widerstand gegen Kohlebergbau und Kohlekraftwerke zentraler Bestandteil linker Parteiprogrammatik ist. … - Gilt das etwa nur, so lange die Linkspartei Opposition ist? Fragt sich auch der Energieexperte von Greenpeace, Karsten Smid. Erst Recht nach dem bemerkenswerten Angebot des Parteivorstandes der Linken, die Entscheidung zu Welzow Süd Zwo doch einfach auf die Zeit nach der im September bevorstehenden Landtagswahl zu verschieben. Nur – was wählt man denn dann in Brandenburg, wenn man die Linken wählt...? Neuen Kohlebergbau dann , wenn man in der Regierung bleibt, aber entschlossenen Protest dagegen, wenn man Opposition wird? Karsten Smid von Greenpeace über eine Partei ohne Standpunkt...