Die SPD fordert ein Verbot rechter Kameradschaften in Thüringen

Die SPD fordert ein Verbot rechter Kameradschaften in Thüringen

Mitte August wurde in Thüringen der Untersuchungsausschussbericht zum Nationalsozialistischen Untergrund der Öffentlichkeit präsentiert. Nachdem vor allem das Versagen der ermittelnden Behörden festgestellt wurde, müssen nun scheinbar Konsequenzen gezogen werden. Das dachten sich zumindest einige SPD-Abgeordnete des thüringischen Landtages, darunter Dorothea Marx und Birgit Pelke. Beide fordern eine Prüfung hinsichtlich eines Verbots rechter bzw. freier Kameradschaften, denn derzeit sind in Thüringen vier dieser sogenannte 'freien Kameradschaften' aktiv. So haben die Kameradschaften das Trio um Bönhart, Mundlos und Tschäpe aktiv unterstützt. Obwohl der Nationalsozialistische Untergrund 2011 aufgeflogen ist und in alle Richtungen ermittelt wurde, haben die Kameradschaften ihre Aktivitäten weiter ausweiten können. Über die Notwendigkeit eines Verbots freier Kameradschaften und deren Organisation hat Radio Corax Halle mit Birgit Pelke gesprochen. Sie sitzt für die SPD im thüringischen Landtag.