Die Geschichte wiederholt sich: Dil Leyla. Berührend und bewegende Dokumentation aus Berlin

Dil Leyla. Berührend und bewegende Dokumentation aus Berlin

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Leyla Imret
Quelle: 
Max Ophüls Preis, Pressematerial

Leyla Imret wird 2014 mit 26 Jahren in ihrer Heimatstadt Cizre jüngste Bürgermeisterin der Türkei. Ihr Vater war Kämpfer der PKK und wurde getötet als sie klein war. Daraufhin schickte ihre Mutter sie zu Verwandten nach Bremen, wo sie über 20 Jahre lang lebte. Obwohl sie als kurdische Politikerin in der Osttürkei bereits verhaftet wurde und teilweise um ihr Leben fürchten muß, setzt sie sich für die Bevölkerung ein.

Nach den Parlamentswahlen im Sommer 2015 herrschte in Cizre für mehrer Monate Ausnahmezustand; Scharfschützen waren auf Dächern postiert, bei tagelanger Ausgangssperre hatten die Menschen nichts mehr zu Essen im Haus. Leyla Imret wurde verhaftet, kam jedoch wieder auf freien Fuß und wartet nun auf ihren Gerichtstermin. Sie darf das Land nicht verlassen, schläft aber schon lange nicht mehr in ihrer Wohnung

Wir hören das Publikumsgespräch mit der jungen Filmemacherin Aslı Özarslan, die Leyla und ihre Familie mit der Kamera begleitet hat beim diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Dil Leyla lief dort im Wettbewerb Dokumtarfilm.