»Ohne Brot kein Frieden«: Friedensarbeit in Mali zwischen Gewalt, Armut und Hoffnung

Friedensarbeit in Mali zwischen Gewalt, Armut und Hoffnung

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Arbeitskreis mit Friedensakteur:innen zu operativer Planung für einen dauerhaften Frieden in Mali
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EIRENE

Unser Kollege Lars Springfeld hat in Mali mit lokalen Friedensaktivist*innen gesprochen, während quasi zeitgleich bewaffnete Gruppierungen die Ausfahrtsstraße aus der Hauptstadt Bamako in den Norden blockierten, den Verteidigungsminister der regierenden Militärs töteten und zahlreiche Überfälle vor allem auch gegen die Zivilbevölkerung zu verantworten hatten. Lars sprach in Bamako mit den Friedensarbeitern François Tendeng und Moctar Karama von EIRENE. Eirene ist eine christlich geprägte internationale Friedensorganisation, die seit den 1950er Jahren Freiwillige in Länder des Globalen Südens entsendet, um vor Ort zivilgesellschaftliche und soziale Projekte zu unterstützen. Die Ereignisse vom 25. April 2026 ließen die Themen des Gesprächs noch dringlicher erscheinen und wir fragten uns: Was bedeutet Frieden in einem Land, das seit mehr als einem Jahrzehnt von Gewaltkonflikten geprägt ist? Warum reicht militärische Sicherheit allein nicht aus? Welche Rolle spielen Armut, soziale Gerechtigkeit und lokale Konflikte? Und weshalb richtet sich der Blick internationaler Medien oft auf Geopolitik statt auf die Menschen vor Ort?

Autor*in

Lars