Interview: Anti-Apartheid-Aktivist Rommel Roberts über BasisheldInnen und erfolgreiche Proteststrategien

Interview: Anti-Apartheid-Aktivist Rommel Roberts über BasisheldInnen und erfolgreiche Proteststrategien

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Cover des Buchs "Wie wir für die Freiheit kämpften"
Quelle: 
Lokwort-Verlag

Es ist 20 Jahre her, als mit dem Ende des Apartheid-Regimes die ersten freien Wahlen in Südafrika am 27. April 1994 stattfanden. Am 11. März war der südafrikanische Aktivist Rommel Roberts in Freiburg zu Besuch. Er hat seinerzeit jahrelang gewaltfrei gegen das Apartheid-Regime gekämpft. Vor kurzem hat er das Buch "Wie wir für die Freiheit kämpften: Von stillen Heldinnen und Helden in Südafrika" veröffentlicht, dessen deutschen Ausgabe von Christina Stiefel übersetzt wurde. In diesem Buch geht es um die zahlreichen BasisaktivistInnen, die in Südafrika jahrelang gewaltlos Widerstand gegen das Apartheid-Regime leisteten - und was sie damit im Schatten der Weltöffentlichkeit erreichten.

Matthieu fragte Rommel Roberts zunächst, wie er seinen damaligen Anti-Apartheid-Aktivismus versteht, im Vergleich zu berühmten Anti-Apartheid-"Helden" wie Nelson Mandela. Rommel Roberts Antworten werden zunächst im Original auf Englisch gespielt, es folgt die Zusammenfassung auf Deutsch durch Christina Stiefel.

 

Die deutsche Übersetzung des Buches "Wie wir für die Freiheit kämpften: Von stillen Heldinnen und Helden in Südafrika" von Rommel Roberts wurde dieses Jahr beim Lokwort-Verlag veröffentlicht und kann für 19;90€ erworben werden. Die deutsche Übersetzung von Christina Stiefel wurde somit noch vor der englischen Originalausgabe herausgegeben.