Freiburg stellt - seit gefühlt ewig - Doppelhaushalte (DHH) auf.
Der laufende umfasst die Jahre 2025/ 26. In seiner Sitzung vom 15.Juni 26 beschloss, ohne vorherige öffentliche Kenntnisnahme des vorläufigen Rechnungsergebnis 2025 - der Haupt- und Finanzausschuß den Übertrag von 85,5 Millionen Euro (davon 62 Mio.€ im Finanz- und Investitionshaushalt) rechtlich verpflichtend gebundener Mittel auf 2026 plus rechtlich ungebundene in Höhe von 4,2 Mio.€. Das sind insgesamt rund 7% des geplanten Haushaltsvolumen von 1,3 Milliarden € - meist und insbesondere Investitionen. (G26-019:
G26-019Vorgangsmappe Übertragungungen 25 auf 26.pdf ) Dies verursacht meist die Debatte über zu überzogenen Ausgabenplanungen oder einer "Bugwelle".
Eine Bugwelle, die aber , wie auch Stadträtin Schäfer von den Grünen bemerkte, selbstverschuldet ist. Schließlich wird der DHH meist erst im April des ersten laufenden Haushaltsjahr Jahres verabschiedet und vom Regierungspräsidium im Sommer genehmigt. Interessant aber der Vorschlag, den neuen DHH bis Jahresende aufzustellen.[Trigger: schlechte Tonqualität]
Allerdings bleibt es das Geheimnis des OB, weshalb die aus der sinkenden Konzessionsabgabe gespeisten Klimaschutz Millionen, die sich gleichwohl aufstauen, von den Ergebnissen des Überhangs abgezogen werden müssen:

