"Soviel Schutz wie möglich für die migrantische Gemeinde": Migrantische Selbstorganisation in Freiburgs US-amerikanischer Partnerstadt Madison

Migrantische Selbstorganisation in Freiburgs US-amerikanischer Partnerstadt Madison

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Blick auf Madison von der Südseite des Sees Monona, 1855
Quelle: 
Wikimedia

In den USA leben Millionenen Geflüchtete ohne Papiere. 30.000 bis 40.000 sind es allein in Madison, der US-amerikanischen Partnerstadt von Freiburg. Die Angst in den migrantischen Gemeinden vor verheerenden Sanktionen der neuen Bundesregierung ist in den letzten zwei Monaten gewachsen.

Shiva Bidar-Sielaff ist in Iran geboren, wuchs in Spanien auf und studierte in Belgien Dolmetschen im Krankenhaus für Migrant_innen, bevor sie letztendlich in die USA kam. In Madison wurde sie aktiv in the Latinogemeinde und ließ sich zur Stadträtin wählen. Sie brachte eine Resolution im Stadtrat ein, welcher die Polizei dazu brachte, die Bundesbehörde für Migration nicht mehr über den Status ihrer Inhaftierten zu informieren.

Joe, US-amerikanischer Staatsbürger und seit über 35 Jahren Freiburger, ist Aktivist von Wahlkreis100%. Er hat mit Shiva Bidar-Sielaff über die Situation der MigrantInnen und ihre politische Selbstorganisationenen und Aktivitäten in der Stadt Madison gesprochen.