Von medialem Rechtsruck, Kommerzialisierung und freien Radios: No-Billag wäre das Ende der schweizerischen Medienlandschaft

No-Billag wäre das Ende der schweizerischen Medienlandschaft

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alte Radios im Regal für
vielfalt hören
Quelle: 
M. Backes

Eine Welt ohne Radio Dreyeckland? Unvorstellbar. Wären wir in der Schweiz, könnte sie aber bald Realität werden.

In Deutschland wettern bekanntlich rechte Parteien wie die AfD oft gegen die Rundfunkgebühren auch GEZ genannt. Diese unterstützen vor allem die Fernsehsender ARD und ZDF, sowie den Deutschlandfunk, aber Teile davon werden auch an die Landesmedienanstalten weitergereicht und ein klitzerkleiner Teil landet sogar bei den freien Radios. In der Schweiz gibt es ähnliche Gebühren, die sogenannte Billag und auch gegen diese wird von den konservativen Parteien Politik gemacht. Nun soll im März 2018 über die No-Billag Initiative abgestimmt werden.

Wir sprachen mit verschiedenen Medienschaffenden aus der Schweiz über die Gefahr und wie staatliche und freie Medien von einem Tag auf den Anderen ausgeschaltet werden könnten.

Mit uns sprachen Judith von Radio LoRa, Ramon Comi, Vorstandsmitglied von Radio Stadtfilter Winterthur, Michael Spahr von der Inforedaktion von Radio RaBe und Kaspar Surber von der linken Wochenzeitung WOZ.

Mehr Informationen findet ihr hier.
Die unkommerziellen Radios vernetzen sich in der Schweiz über die UNIKOM.