Nach der Tötung eines Neonazis in Lyon: In Reaktion auf den Tod eines Neonazis werden linke Vereine und Gewerkschaftsbüros angegriffen

In Reaktion auf den Tod eines Neonazis werden linke Vereine und Gewerkschaftsbüros angegriffen

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Im Zuge einer Auseinandersetzung in der Nähe einer Veranstaltung an der Politikhochschule Sciences Po in Lyon wurde am 12. Februar der 23-jährige Quentin Deranque getötet. Er gehörte Berichten zufolge der rechtsextremen und antisemitischen action française an. Er wollte wohl mit anderen Rechten eine Kundgebung des rechtsextremen identitären Frauenkollektiv Némésis absichern, das gegen die Europaabgeordnete Rima Hassan von La France insoumise (LFI) protestiert hatte, die an der Veranstaltung an der Politikhochschule Sciences Po teilnahm.

Der Vorfall hat in Frankreich hohe Wellen geschlagen. Am Dienstag und Mittwoch wurden 11 Personen festgenommen, die Verbindungen zu einem LFI-Abgeordneten haben sollen und der verbotenen Antifa-Gruppierung Jeune Garde angehören sollen.

Am Dienstag fand in der Nationalversammlung eine Schweigeminute für den äußerst rechten Deranque statt. Wir haben mit unserem freien Mitarbeiter Luc gesprochen. (FS)