26 Angriffe auf Journalist/innen im vergangenen Jahr: "Rechte Großdemonstrationen sind eine reale Gefahr für Journalisten"

"Rechte Großdemonstrationen sind eine reale Gefahr für Journalisten"

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© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 Pressekonferenz Rathaus Köln
Wer seine Arbeit machen will, muss vor Ort sein.
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enz Rathaus Köln Quelle: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Pressekonferenz Rathaus Köln zu den Vorgängen in der Silvesternacht 2015-16-5761, CC BY-SA 4.0

Seit 2015 beobachtet und registriert das European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF) Angriffe auf Journalist/innen in Deutschland. Vergangenes Jahr ist die Anzahl der Attacken wieder gestiegen. Das hat auch, aber nicht nur, mit den rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz im September zu tun.

Der am Wochenende erschienene Report "Feindbild Journalist" hat alle Fälle von Angriffen auf Medienschaffende aufgelistet, die 2018 bekannt geworden sind. Ein Trend ist dabei seit 2015 zu beobachten: Der weit überwiegende Teil der Attacken lässt sich dem rechtsextremen Spektrum zuordnen. Über die Zahlen für 2018 und deren Hintergründe haben wir mit Pauline Betche vom ECPMF gesprochen. Sie hat die Studie erstellt.

Den kompletten Report zum nachlesen gibt es unter folgendem Link: https://www.ecpmf.eu/files/feindbild_3_-_rueckblick_2018.pdf