Rutschgefahr: Der Wintereinbruch, Die ASF und schwarz-grüne Doppelmoral

img_1043bertold_eis_skalDer Wintereinbruch kam in Freiburg mit Ansage:
Obschon nur 2 cm in der Nacht zum Samstag 2.1.2010 ist selbst am heutigen Dienstag insbesondere im Einmündungs- und Kreuzungbereich höchste Rutsch-Gefahr gegeben.
Während die Privaten Anlieger kräftig räumen focussiert sich die Kritik auf die ASF, die aber von der Stadt beauftragt ist.
Die ASF arbeitet nach einem mit der Stadt beauftragten und abgestimmten Prioritätenplan.
Da steht vorne an:zunächst die Räumung die Durchgangstsrassen, dann die vielbefahrenen Nebenstrecken. Die Masse der Strassen bleibt liegen
772 Einsätze fuhr die ASF in 2009
34 Personen sind zuständig,früher waren es 40.
Auf 17 Fahrbahnräumgeräte kommen 5 kleinere Räum-Geräte und 13 Handeinsatztruppps
Vorne an aber steht für die Stadt die Räumung Innenstadt. nahezu die Hälfte der kleinen Einsatzgeräte und Handeinsatztrupps ist hier gebunden.
Dazu Herr Hipp von der ASF
...

 

Belfortstr.7.1.2010_ vorm Geier Eis
Innenstadt 2 oben eisfrei

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Ein Kommentar:

Rutschgefahr: Der Wintereinbruch, Die ASF und schwarz-grüne Doppelmoral

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img_1043bertold_eis_skal

Der Wintereinbruch kam in Freiburg mit Ansage:
Obschon nur 2 cm in der Nacht zum Samstag 2.1.2010 ist selbst am heutigen Dienstag insbesondere im Einmündungs- und Kreuzungbereich höchste Rutsch-Gefahr gegeben.
Während die Privaten Anlieger kräftig räumen focussiert sich die Kritik auf die ASF, die aber von der Stadt beauftragt ist.
Die ASF arbeitet nach einem mit der Stadt beauftragten und abgestimmten Prioritätenplan.
Da steht vorne an:zunächst die Räumung die Durchgangstsrassen, dann die vielbefahrenen Nebenstrecken. Die Masse der Strassen bleibt liegen
772 Einsätze fuhr die ASF in 2009
34 Personen sind zuständig,früher waren es 40.
Auf 17 Fahrbahnräumgeräte kommen 5 kleinere Räum-Geräte und 13 Handeinsatztruppps
Vorne an aber steht für die Stadt die Räumung Innenstadt. nahezu die Hälfte der kleinen Einsatzgeräte und Handeinsatztrupps ist hier gebunden.
Dazu Herr Hipp von der ASF
...

Belfortstr.7.1.2010_ vorm Geier Eis
Innenstadt 2 oben eisfrei

Ein Kommentar:

Typisch grün-schwarze Doppelmoral

Es passt ins Bild: Weil private Sponsoren fehlen, sind 50
sogenannte Trixi-Spiegel – Stückpreis: 100 € - an Freiburgs Kreuzungen
noch nicht montiert. Angesichts von "zig-"- Millionen Strassenbaumittel ein
typisch neoliberales Schmankerl mit fatalen Folgen für die Gesundheit
und Leben der schwächeren Verkehrsteilnehmer.

Apropos Verkehrsicherheit: Nun erfahren wir, dass die durch
grün-schwarze Sparpolitik ausgedünnte ASF mit 34 Leuten es nicht
schafft, Gefahrenpunkte wie z.B. vereiste Kreuzungspunkte und Strasseneinmündungen zu enteisen
z.B. durch rechtzeitiges Streuen von Splitt.
Diese Blütenlese neuliberaler Doppelmoral im Freiburg der Salomon- und Neideck-Fans ist schon sehr bemerkenswert.

Einerseits (zurecht) :Ordnungsgeldbedrohte Räumpflicht für alle
privaten Anlieger (oft auf Mieter abgewälzt) was die Gehwege angeht.

Anderseits: Öffentliche Prioritäten bei Räumung und Enteisung aber
nur für Hauptstrassen/-wege und natürlich für die  Gehwege der Handelsunternehmen
der Innenstadt - die ihre Räumpflicht bis morgens 8 Uhr von der ASF
erledigen lassen**.
Der Rest der Stadt bleibt weitgehend im Eise der Strahlkraft der Sonne überlassen.
Vielmehr sogar: Die nur als geldbringende Kundschaft interessanten Bürgerinnen
Freiburgs dürfen derweil auf spiegelglatten Kreuzungsflächen im
Einmündungebreichen ausrutschen, wenn sie die von privaten Haushalten -
zurecht ohne Salz -geräumten Gehwege oder die von der VAG geräumte
Haltestellen verlassen.

Das grün-schwarze Credo der nur auf Zahlungfähigkeiten abstellenden Marktliberalität kommt
die FreiburgerInnen auch hier buchstäblich schmerzhaft zu stehen. 

**Die wöchentliche sechs- bis siebenmalige Reinigung  bzw. Winterdienst kostet die Händler der Innenstadt gerade einmal 18,6 € bzw. 22,06 € jährlich(!) je Meter Grundstücksangrenzung. Sie bindet knapp die Hälfte der kleinen Raumfahrzeuge und der Handeinsatzkräfte(13). Kein Wunder, dass in den Stadtteilen - ausser natürlich den Hang- und Villenlagen Herdens und Lorretoberg die vorne in der Prioritätenliste stehen - keine Räumungskapazitäten vorhanden sind.