Wahl in Italien: Sternstunden der Rechtspopulisten

Sternstunden der Rechtspopulisten

Das neue, umstrittene Wahlgesetz "Rosatellum" sollte eigentlich das politische System in Italien stabilisieren. Nun steht nach der Wahl in Italien am vergangenen Sonntag den 4. März die wohl schwerste Regierungsbildung in der Geschichte des Landes bevor. Zudem haben mehr als die Hälfte der italienischen WählerInnen rechtskonservativen, rechtsextremen und/ oder rechtspopulistischen Parteien ihre Stimmen gegeben.

Dabei gingen besonders zwei Parteien als Sieger hervor: Beppo Grillos europafeindliche "5-Sterne Bewegung" und die rechtsnationale Lega von Matteo Salvini, die den vormals etablierten Parteien Forza Italia (FI) und Partito Democratico (PD) das Wasser abgraben konnten. Dennoch ist trotz ihrer jeweiligen Wahlerfolge keine der Parteien regierungsfähig.

Nun fragt man sich in Italien wie es weitergeht.