Topsy Turvy - Fighting the Ginormous Macho Nacho

Topsy Turvy - Fighting the Ginormous Macho Nacho

Die Sendung ist aufgrund von GEMA-Beschränkungen nur noch 6 Tage 20 Stunden anhörbar.

TOPSY TURVY 2 (C)Anja Pöttinger.jpg

Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
(C)Anja Pöttinger

Drei junge Musikerinnen aus dem Wiener DIY-Umfeld, ein Albumtitel wie ein Schlachtruf und ein Sound irgendwo zwischen Garagenpunk, Surf und Sixties-Psychedelia: Topsy Turvy sind mit ihrem zweiten Album Fighting the Ginormous Macho-Nacho (Silo Records) zurück – und diesmal kämpfen sie in Kostümen.

Was steckt hinter dem kämpferischen Titel? Wie fühlt es sich an, als Frau auf einer Bühne zu stehen und einfach zu machen – ohne sich zu erklären, ohne sich zu rechtfertigen? Und was hat ein mittelmäßiger Sänger auf einem Konzert am Wiener Gürtel damit zu tun? Theresa und Victoria (Vicky) erzählen, wie der Macho-Nacho seinen Namen bekam, und warum sie lange gezögert haben, ihre Musik politisch zu nennen – bis es sich irgendwann einfach nicht mehr vermeiden ließ.

Daneben geht es im Interview mit Eva um die ganz alltäglichen Dinge, aus denen Topsy-Turvy-Songs entstehen: die Erschöpfung, wenn Arbeiten, Proben, Haushalt und Hamster gleichzeitig zu viel werden. Die Sehnsucht nach Freiheit und Natur mitten in der Stadt. Das ewige Vergleichen, das Zweifeln, das Kreisen der Gedanken um fremde Menschen in der U-Bahn – und was das über einen selbst verrät. Und natürlich: das Konzept, alle Instrumente zu tauschen, niemanden auf Bass oder Schlagzeug festzunageln, und Lieder einfach entstehen zu lassen, weil es Spaß macht.

Außerdem sprechen Theresa und Vicky über Songwriting, die Wiener DIY-Szene und die Frage, ob man von Musik leben will oder ob eine Pizza nach dem Konzert auch reicht.

Dazu gibts natürlich ALLE Tracks vom neuen Album.