Telefonkampagne für Afghan*innen: Versprechen, die nun keine Versprechen mehr sein sollen

Versprechen, die nun keine Versprechen mehr sein sollen

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So könntest Du es auch machen - Bild: Max Schüler, Junge Frau am Telefon
Lizenz: 
Public Domain
Quelle: 
Wikipedia

Etwa 1300 Menschen aus Afghanistan, denen Deutschland das Versprechen der Aufnahme gemacht hat, konnten nicht nach Deutschland kommen und mehr als die Hälfte von Ihnen bekamen bereits Ablehnungsbescheide. Ihre Lage ist durch die nicht eingehaltenen Zusagen oft noch schlimmer geworden. Die NGO Luftbrücke Kabul, setzt alles daran, ihnen doch noch die Ausreise nach Deutschland zu ermöglichen. Der Klageweg ist eine Möglichkeit, aber für eine große Lösung bedarf es einer politischen Kampagne. Die Luftbrücke ruft daher Menschen dazu auf, ihre Bundestagsabgeordneten anzurufen. Auf einer Webseite (hier) kann man nach Eingabe der Postleitzahl die entsprechenden Kontakte erfahren. Außerdem gibt es weitere Hilfestellungen und auch die Möglichkeit, Sprachnachrichten zu senden, in denen sich betroffene Afghan*innen direkt an deutsche Politiker*innen wenden.

Radio Dreyeckland sprach mit Eva Beyer, Pressesprecherin der Luftbrücke Kabul und verantwortlich für Kontakte zu Politiker*innen. Eva berichtet unter anderem über die aktuelle Situation der Afghan*innen, die abgelehnt wurden oder deren Verfahren noch in er Schwebe ist.

jk