Wer gewann in Vauban?? Eine Kontroverse

vauban-frDie Oberbürgermeisterwahlen in Freiburg sind seit gut 6 Wochen vorbei .

Mit einem Stimmmehr von gut 700 Stimmen überschritt Amtsinhaber Salomon die 50% Grenze und wird so seine 2. Amtszeit beginnen können.
Dieses unstrittige Ergebnis verursacht keine Kontroversen - abgesehen von den Aufgeregtheiten gewisser Politiker(Innen)äusserungen nach der Wahl.

Streit verursacht aber die Behauptung des Endergebnis im Stadtbezirk Vauban.

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Wer gewann in Vauban?? Eine Kontroverse

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Die Oberbürgermeisterwahlen in Freiburg sind seit gut 6 Wochen vorbei .
Mit einem Stimmmehr von gut 700 Stimmen überschritt Amtsinhaber Salomon die 50% Grenze und wird so seine 2. Amtszeit beginnen können.
Dieses unstrittige Ergebnis verursacht keine Kontroversen - abgesehen von den Aufgeregtheiten gewisser Politiker(Innen)äusserungen nach der Wahl.

Streit verursacht aber die Behauptung des Endergebnis im Stadtbezirk Vauban.

Zwar hat auch hier kein Kandidat die 50 % Grenze überschritten.
Bei der Stimm-Abgabe in den Wahlokalen lag allerdings hier noch Günther Rausch 50 Stimmen vor Dieter Salomon.
Dies obwohl der Vauban Stadtteil als klassisch grüne Hochburg bei allen sonstigen Wahlen über Kommunalwahlebene zählt.
Umso erleichterter die Ortspresse und grüne Parteigänger als kurz vor den Pfingstferien gestützt auf eine Publikation des Amtes für Bürgerservice und Informationsverarbeitung die Schlagzeile erscheinen konnte „ Salomon gewinnt doch Vauban“.

Unter Zurechnung der Wahlergebnisse aus den Briefwahlkreis in dem die Wählerinnen des Vaubans lagen, lag nun Dieter Salomon knapp vor Günther Rausch.

Die Behauptung ist falsch sagt Martin Klauss – mittlerweile pensonierter – Mathematiklehrer.
Dies ist unter zu Grundelegung der offengelegten Umrechnungsmethode des Briefwahlkreises richtig, sagt demgegenüber Thomas Willmann, der Leiter des Amtes für Bürgerservice und Informationsverarbeitung und amtlicher Wahlleiter.

Beide begrüsse ich heute morgen im Studio bei RDL.

In der verbleibenden Zeit wollen wir uns um Aufklärung dieser Kontroverse widmen .

Zunächst Martin Klauss : Warum kann dies nicht sein?
Herr Willmann, Warum ist es gleichwohl plausibel?