Vergleichsprojekt über Quartiersarbeit im trinationalen Dreyeckland: "Wir gehen nicht von vornherein davon aus, dass alles, was gemacht wird, innovativ und erfolgreich ist"

"Wir gehen nicht von vornherein davon aus, dass alles, was gemacht wird, innovativ und erfolgreich ist"

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Binzengrün34 im Freiburger Stadtteil Weingarten. Südwestliche Ansicht
Quelle: 
RDL/kmm

Deutsche, französische und schweizerische Hochschulen im Dreyeckland wollen mit einem Vergleichsprojekt "innovative und erfolgreiche Praktiken der Quartiersarbeit" identifizieren und über die Grenzen hinweg bewerben. Das Projekt heisst „MARGE – Einbindung benachteiligter Quartiere im Oberrheingebiet" und wird von der Europäischen Union finanziert. In Freiburg geht es bei diesem Projekt um die Stadtteile Weingarten und Haslach.

Professor Martin Becker von der Katholischen Hochschule Freiburg leitet das Projekt für die deutsche Seite. Radio Dreyeckland sprach am Dienstag mit ihm über Ziele und Methoden dieses Projekts. Im Interview geht es auch darum, ob neben der Bewerbung innovativer Praktiken auch kritische Ergebnisse dabei herauskommen können, und ob die Einflussnahme der Stadt Freiburg auf die Quartiersarbeit ein Thema im Projekt sein wird.