Nach nichtöffentlicher Beratung im Mobilitätsausschuß nahmen die Rätinnen und Sachkundigen auch im Bau-Auschuß die Untersuchung zu potentiellen Eingriffen in die Verkehrsführung in und auf der Rempartstr. Wohl wollend zur Kenntnis. Eine freiramliche Mehrfachbeauftragung für die primär als städtebauliche Aufgabe gelabelte verkehrlichen Umbauten will die Verwaltung Ende des Jahres. Die Beteilungung von stakeholdern fand bereite vor der Ausschuß sitzung statt. Der Ausschuß nahm sich zur Erörterung der Info-Vorlage 19 einhalb Minuten Zeit.
Zweiter Schwerpunkt der für Debatten vom Ratsausschuß für würdig erachtet wurde war im Ergebnis ein potentielle Kompromiss zu den Anwendungsrichtlininen des Bauturbos im Aussenbereich. Nach einer kompletten Erläuterungs- Runde der hauptsächlich betroffenen Tuniberggemeinden wie auch Kappel , Ebnet und Hochdorf, die im Rat referiert wurde und einerseits große Sorge im Westen vor der Zerfledderung und Verlust landwirtschaftlicher Flächen zeichnete sich nur bei einer Minderheit für den CDU, FDP/BfF, Freie Wähler Vorstoss ab, die Mindestzahl des Bauprojektes statt auf 10 Wohneinheiten auf zu 1 oder 2 wie im Innenbereich der Bebauung zu beschränken.
Auch die CDU Fraktion erklärte eine ins Protokoll aufzunehmende Formulierung „regelmäßig“ 10 Wohneinheiten, die auch Ausnahmen zulässt, wenn sonst die städtbaulichen Anforderungen erfüllt sind, für konsenfähig. An der 50% Quote sozialgebunden, ergänzt um ein 10-iges städtisches Belegungsrecht wurde festgehalten (Drs G-26/ 121
G26-121 Anwendungssätze Bauurbo Aussenbereich.pdf) ESFA enthielt sich.
Befremdlich ist jedoch, das nicht nur die Verwaltungsposition der Verweigerung einer Freiburger Altersstrategie – Überprüfung baurechtlicher Vorgaben zu Barrierefreiheit z.B. in Projektentwickler Vorhaben oder gebäudlicher Hitzeschutz, aber auch in der Freiraumgestaltung – undiskutiert blieb.
Nicht nur wegen ca. 1,5 Mio € Steuern für die mit 17,42 Millionen € Sacheinlage [bei 1.000€/qm Bewertung auf 0,6 GFZ] für die drei mit nur 16.564,89€ in den Stadtbüchern stehenden Grundstücke an die FSB . 6474 qm sollen noch in 2026 eingelegt werden . Knapp 11.000qm erst in 2027. Im Rahmen des Programmes FSB 2030 sollen nachverdichtet 300 Wohnungen freie und sozialgebundene Mietwohnungen, Arzt-Praxen und Bürofläche , aber auch eine klmaangepasste Stadt Mitte laut Siegerentwurf entstehen.
Ein Schelm, der dies als fortlaufende Gentrifizierung versteht? Diskussionswürdig? Im Ausschuß jedenfalls nicht.
