Präsidentschaftswahlen im Iran am 19.05.: "Zivile Freiheiten stehen bei der Wahl nicht im Vordergrund"

"Zivile Freiheiten stehen bei der Wahl nicht im Vordergrund"

President_Hassan_Rouhani_portrait_2016.jpg

Hassan_Rouhani_Iran
Der amtierende Präsident von Iran, Hassan Rouhani, muss sich am Freitag gegen seine konservtiven Mitbwerber um das Präsidentschaftsamt behaupten.
Quelle: 
By محمدصالح احتشامی (cropped from File:Rouhani-2016.jpg) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Am kommenden Freitag wird im Iran ein neuer Präsident gewählt. Der amtierende Präsident Rouhani tritt erneut an. Er gilt als konservativer Pragmatiker, der sich für eine vorsichtige Öffnung des Irans einsetzt, zumindest außenpolitisch. Der Präsident wird in Iran direkt gewählt. Seine Befugnisse sind aber durch religiöse Kontrollinstanzen und vor allem den Revolutionsführer stark eingeschränkt. Im Beitrag gibt Tim Epkenhans, Islamwissenschaftler an der Uni Freiburg, Einblicke in den Wahlkampf im "Gottesstaat" Iran.