Ein kinderloses Paar im Nachkriegs-Sarajevo. Luna und ihr Mann Amar scheinen ein perfektes Paar zu sein. Nur ihr sehnlichster Wunsch nach einem Kind will nicht in Erfüllung gehen. Als Amar wegen Alkoholismus seinen Job verliert, führt ihn...
Regisseur Dani Levy (Meschugge, Alles auf Zucker) bleibt sich treu und hat auch in seinem neunten Film einmal mehr eine Komödie gedreht. Im Interview mit Martin Koch und Angelique Presse spricht er über seinen neuen Film 'Das Leben ist zu...
Mit 'Bal-Honig' gewann der türkische Regisseur Semih Kaplanoglu den Goldenen Bären der Berlinale 2010. In ruhigen bildern erzählt er die Geschichte eines kleinen Jungen aus der anatolischen Provinz, dessen Vater, ein Bienenzüchter...
Isabel Coixet hat etwas neues versucht: Einen Krimi an klassischem Ort. Die Regisseurin von so intimen Arbeiten wie 'Mein Leben ohne mich' und 'Elegy' ist sich trotz des ungewohnten Genreausflugs treu geblieben. Angelique...
Nur Filme von Solanas bestreiten den Septmber Schwerpunkt Argentinien im Kommunalen Kino Freiburg. Zu dessen Filmen und den weiteren Schwerpunkten im Haus für Film und Literatur dem alten Wiehrebahnhof Andreas Reimann, Refakteuir von 35 mm...
- Diskussion zu 'Ich und Orson Welles' von Richard Linklater
- Kritiken zu "Zwischen uns das Paradies" von Jasmila Žbanić "Bal-Honig" von Semih Kaplanoğlu (Goldener Bär, Berlinale 2010) und "Jud Süss - Film ohne...
Man steht bis zu den Knien im Unbewussten und manchmal geht man auf dem Kopf. Eher an einen Ego-Shooter als an surrealisitsche Irritationen erinnert Nolans Film und ist damit ganz auf der Höhe der Zeit. Wie schon in...
Perfekt, einfallsreich und intelligent - Christopher Nolans Filme sind eine Mischung aus brillanter Mainstream-Action und Arthouse-MindFuck. Aber muss man den Regisseur von 'Memento' und 'Dark Knight' deswegen...
Mit herrlich düster-grotesken Filmen wie 'Delicatessen' und 'Stadt der verlorenen Kinder' (beide mit Marc Caro) startete Jean-Pierre Jeunet seine Karriere. In Hollywood drehte der einstige Trickfilmregisseur den...
Aufgetaut in der Zukunft - keine schöne Sache, wenn man dann der letzte Sterbliche unter lauter Jungbleibern ist. Dreizehn Jahre hat Jaco Van Dormael an seinem Science Fiction Epos 'Mr. Nobody' gearbeitet, nun kommt der...
Ein Kamel sucht eine tierische, ein Hund eine menschliche Familie - Byambasuren Davaas halbdokumentarische Filme spielten bislang immer in der Weite der äußeren Mongolei. So auch ihr neuer Film 'Das Lied...
Beim
Filmfestival in Cannes machte sich in diesem Jahr die Wirtschaftskrise
bemerkbar und das nicht nur angesichts der Absage von Star-Regisseuren, deren
Filme nicht fertig geworden sind. „Inside Job“, „Casino Jack and the...
Alea iacta sunt. Die Palmen von Cannes
sind vergeben und es gab einige Überraschungen. Es wäre ja
auch langweilig, wenn es immer den Prognosen gemäß laufen
würde, dann könnten die Filmkritiker ja gleich die Jury
bilden anstatt ihren eigenen Job zu machen. Apropos Job machen: seit
gestern abend muss ich mich wie ein Arbeitsverweigerer fühlen,
zumindest ein bisschen. Denn ich habe es getan und den Film aller
Filme dieses Festivals nach gerade mal einer halben Stunde verlassen.
Die Rede ist vom Gewinner der Goldenen Palme „Onkel Bonmee“ vom
thailändischen Geheimtipp mit dem Zungenbrecher-Namen
Apichatpong Weerasethakul.
“Blue Valentine” des amerikanischen Regisseurs Derek Cianfrance (Jahrgang 1974) mit einem cool-abgewrackten Ryan Gosling mit 70er-Jahre-Sonnenbrille (als Dean) und einer ebenfalls sehr...
Nach einer recht interessanten Konferenz ueber das europaeische MEDIA-Programm und die Chancen und Probleme der europaeischen Filmfoerderung, zu der die zustaendige EU-Kommissarin fuer Bildung und...
In grosser Runde beginnen wir den Tag mit einem weiteren Film des Wettbewerbs, und mit einem der ganz grossen Namen in Frankreich: Bertrand Tavernier, der mit Volker Schloendorff zusammen auf der...
“Kaboom” – der Abend hat gerockt! Bumm Krawumm Bang Bang haette der Film auch heissen koennen, der in der „Seance de Minuit“ im ehrwuerdigen Palais, Salle Lumiere gezeigt wurde.
Keine grosse...
Draußen ist verdammt weit weg Philipp Kochs knallharter Knast-Psychothriller „Picco“ Von Martin Koch
„Wenn ich sterbe, komme ich in den Himmel, denn in der Hölle war ich vorher schon“. Das ist einer von vielen Schriftzügen, der die schmutzigen Wände des Jugendgefängnisses in diesem Film ziert. Was schauderhaft klingt, sind die einzigen Worte, die den jungen Insassen in ihrem trostlosen und immer wieder von schockierenden Erlebnissen durchzogenen Alltag einen Ansatz von Trost spenden. „Hör auf, an draußen zu denken! Wir sind sowieso am Arsch und können jetzt machen, was wir wollen“, sagt der länger einsitzende Marc (Frederick Lau) dem Neuling Kevin (Constantin von Jascheroff). Worte, die den durch eine Unbeherrschtheit im Suff einsitzenden Kevin zu einer furchtbaren Tat treiben werden.