Freundin sein - das ist das Ziel des Freiburger Vereins AMICA e.V., der 1993 während des Bosnien-Kriegs gegründet wurde:
"Freundin sein für Frauen, die alles verloren haben. Vertrauenswürdig sein für die, die kein Vertrauen in Menschen mehr haben. Ein Fluchtpunkt und Perspektiven bieten für Frauen, die schon zu lange fliehen mußten."
Am Samstag, dem 9. Oktober, veranstaltet AMICA eine Vortragsreihe unter der Überschrift "AUFRECHT STEHEN - Leben zwischen Gewohnheitsrecht und Chancengleichheit im Kosovo und in Tschetschenien".
Moderiert wird diese Veranstaltungsreihe von Maurus Reinkowski, Ordinarius für Islamwissenschaft an der Uni Basel:
Genau heute vor 60 Jahren (7.10.1950) sind die chinesischen Truppen in Tibet einmarschiert.
Seither wird gegen diesen Einmarsch protestiert und steht das Land unter chinesischer Besatzung.
Die...
Interview mit Martin Häusling, Europaparlamentarierer der grünen Fraktion, über die Präsidentin der europäischen Lebensmittel-Aufsichtsbehörde (EFSA), Dana Banati, und ihre dubiosen Verbindungen zur Gentech-Lobby.
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Der gewaltsame Polizeieinsatz am 30. September gegen die GegnerInnen des
umstrittenen Bahnhofsprojekts Stuttgart 21, hat die Emotionen hochkochen
lassen und bundesweit Solidaritätsaktionen ausgelöst.
Die schwarz-gelb Regierung versteht nur Bahnhof, die Oppositionsparteien
reiten auf der Welle des Protests.
Auch in Freiburg hat ein überparteiliches, eher links orientiertes
Bündnis kurzfristig zu einer Kundgebung vor dem Regierungspräsidium
aufgerufen zu der rund 600 Menschen kamen.
Anschließend formierte sich spontan eine Demonstration, die angeführt
von einer Sambaband lautstark durch die Innenstadt zog.
Die Bürgerbewegung vereint sehr verschiedene Menschen, jung und alt, und
aus allen gesellschaftlichen Schichten.
In diesem Beitrag hört ihr nicht die Redebeiträge der Politiker. Wir
wollten lieber wissen was die Menschen auf die Straße treibt. Eine
rhythmische Collage aus dem heißen Herbst.
Am 4. Oktober 2010 fand im Freiburger Amtsgericht ein Prozeß mit vier Angeklagten, die des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz bezichtigt werden, statt. Es waren bis zu zehn Polizisten als Zeugen angekündigt, von denen sich einige wieder abmeldeten. Für acht Uhr morgens ist die Verhandlung angesetzt - und mittags um 12 ist man noch weit von einem Ergebnis entfernt.
Luciana ist beim Prozeß dabei und vermittelt Meike am Telefon die Stimmung.
Die Proteste gegen die Abholzung des Stuttgarter Schlossparks – Teil der Vorbereitungen für Stuttgart 21- wurden am Donnerstag gewalttätig auseinandergetrieben. Ohne Not griff die Polizei die Besetzer des Schlossparks –darunter Senioren und Schüler- mit Reizgas, Wasserwerfern und Prügel an. Es gab 360 (!) Verletzte, eine nie dagewesene Zahl von Opfern bei einem Polizeieinsatz. Reizgas und Wasserwerfer dürfen keine Einsatzmittel gegen friedliche Demonstranten und bürgerlichen Widerstand sein!
Wir solidarisieren uns mit der Protestbewegung in Stuttgart. Wir fordern auf zum Dialog statt Knüppelei. Innenminister Rech und der Polizeipräsident als Verantwortliche müssen zurücktreten. Der Baustopp muss jetzt kommen, ohne eine Volksabstimmung kann man dieses Projekt Stuttgart 21 nicht durchführen.
Eine Entscheidung über Stuttgart 21 ist auch eine Entscheidung, die Baden betrifft.
Kundgebung am 2. Oktober am Regierungspräsidium (Basler Hof, Kaiser-Josef-Straße) um 12 Uhr
Es sprechen u.a. : Axel Mayer (BUND) - Matthias Deutschmann, Kabarettist- Reinhold Pix (Grüne)- Walter Krögner (SPD) - Peer Vilwock (Linke) - Michael Moos (Unabhängige Listen)
Außer dem BUND rufen zur Kundgebung auf: Die Piraten, Linksjugend-solid, Jusos