Filmkunst aus Kamerun: Interview mit Frank Thierry Lea-Malle

Interview mit Frank Thierry Lea-Malle

Der Kurzfilm Hands von Frank Thierry Lea-Malle von 2017 hat das Thema Brain-Drain, also die Abwanderung von ausgebildeten Fachkräften in eine konkrete Geschichte gepackt. In seinem Film Hands portraitiert der Filmemacher aus Kamerun eine junge Ärztin, ebenfalls aus Kamerun, die ihre Heimat verlassen hat, um in Deutschland nach besseren Arbeits- und Lebensbedingungen zu suchen. Obwohl sie Chirurgin ist, wird sie in Deutschland schließlich in einer Klinik als Krankenpflegerin angestellt. Lea Malle führt uns in den Tagesablauf der Protagonistin, gespielt von Lucie Nang, mit all dem Druck der Gesellschaft, der sie umgibt und dem sie in Deutschland ausgesetzt ist. Doch auch ihre Familie und ihre Freunde aus Kamerun haben Ansprüche.

Rufine Songue sprach mit dem Filmemacher über seine Filmarbeit, die in der Exilgemeinde ausgewanderter KamerunerInnen ein emphatisches Echo finden.

Der Kurzfilm findet sich auf englisch und französisch auf Vimeo