Die Preise für Benzin und Diesel sind in den vergangenen Wochen nochmal gestiegen. Die Bundesregierung reagiert nun mit einer Senkung der Energiesteuer um rund 17 Cent. Gleichzeitig soll spätestens zum 1. Januar 2027 ein zeitweiliger Spritpreisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens kommen.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte sich zuvor sowohl gegen einen Preisdeckel als auch gegen eine Übergewinnsteuer ausgesprochen. Damit ist eine zusätzliche Steuer auf Gewinne gemeint, die Unternehmen in einer Krise über das hinaus erzielen, was sie normalerweise verdienen.Die Bundeswirtschaftsministerin verwies unter anderem auf rechtliche und wirtschaftliche Probleme.
Christoph Trautvetter vom Netzwerk Steuergerechtigkeit hingegen sieht das anders. Er arbeitet an einer Studie zu einer Übergewinnsteuer und sagt, die Einwände gegen Preisdeckel und Übergewinnsteuer seien lösbar.
RDL sprach mit dem Geschäftsführer vom netzwerk Steuergerechtigkeit Christoph Trautvetter.

