Am vergangenen Donnerstag hat die Interventionistische Linke in zahlreichen Städten gegen die CDU protestiert. Unter anderem in Leipzig, Hamburg und Bremen wurde Pferdemist vor CDU-Büros abgelegt, aber auch Plakate mit dem Konterfei von CDU-Abgeordneten präsentiert.
Anlass war die Wahl von rechtsextremen AfD-Politikern zum Landtagspräsidenten sowie zum Vizepräsidenten in Sachsen-Anhalt, mit mutmaßlicher Unterstützung aus den Reihen der CDU. Nicht nur für die Interventionistische Linke war dieser Vorgang ein weiterer Beleg dafür, dass die viel beschworene Brandmauer der CDU gegen die AfD längst nicht mehr existiert.
Die Kritik geht allerdings deutlich weiter. Die Interventionistische Linke wirft der CDU vor, nicht nur durch die Zusammenarbeit mit der AfD, sondern auch durch ihre eigene Politik zur gesellschaftlichen Rechtsentwicklung beizutragen.
Über die bundesweite Aktion konnte Radio Dreyeckland mit Ann-Frede von der Interventionistischen Linken sprechen.

