Tod in Polizeigewahrsam: Der Tod von Ibrahima Barry hat eine rassistische Komponente - sagt das Solikomitee "Justice for Ibrahima"

Der Tod von Ibrahima Barry hat eine rassistische Komponente - sagt das Solikomitee "Justice for Ibrahima"

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Ein kalter 6.Januar vor zwei Jahren, als am Abend in Mülheim in einer Unterkunft für Geflüchtete die Polizei gerufen wird, weil ein Bewohner geschrien und sich aggressiv verhalten haben soll: Ibrahima Barry, er ist 23 Jahre alt und kommt aus Guinea. Er wird nicht mehr lange leben, denn die Polizeibeamtinnen und Beamten setzen einen Taser ein, sie fesseln ihn, er liegt auf dem Bauch. Kurz darauf ist er tot. Neun Polizistinnen und Polizisten mussten sich dafür vor dem Landgericht Duisburg verantworten. RDL berichtete zum Prozessauftakt.

Am 30. September fiel nun das Urteil: Freispruch für alle angeklagten Polizist:innen.

Über den Prozess, über den Freispruch und die Familie von Ibrahima Barry sprach RDL mit Hannah und Felix, vom Solikomitee „Justice for Ibrahima Barry“.

CN: Explizite Schilderung des Todes eines Menschen in Polizeigewahrsam

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Spenden für den Revionsprozess gegen den Freispruch und auch für die Familie werden dringend gesucht.

Wer sich für die in dem Interview erwähnte forensische Analyse der Tötung von Ibrahima Barry, die das Gericht nicht in den Prozess einführen wollte, interessiert, kann sich dies bei Counter Investigations anschauen.

Autor*in

tmf