Nach Halle/Saale: 100 zeigen Solidarität zu Beginn des Sukkot (Laubhüttenfest) bei der Synagoge der israelitischen Gemeinde

100 zeigen Solidarität zu Beginn des Sukkot (Laubhüttenfest) bei der Synagoge der israelitischen Gemeinde

Rund 100 folgten am Sonntag, 13. Oktober 19 den bei Kundgebung am Donnerstag bei der Kundgebung des Referats gegen Antisemitismus ausgesprochen Einladung zu Beginn von Shabbat und Laubhüttenfest (13.- 21.10.2019) ihre Solidarität sowohl mit allen  Opfern des rechterrroristischen, antisemitischen und rassistischen Anschlags in Halle/Saale vom 9.Oktober.
Auf den Stufen der Neuen Synagoge in Nussbaumstr. wurden sie von Irina Katz, der Vorsitzenden der israelitischen Gemeinde in Freiburg begrüßt. Wie auch Felix Rottberger unterstrich sie nicht nur die engen Verbindungen zur jüdischen Gemeinde von Halle/Saale. Sie bedankte sich für die Solidarität der Freiburger, unterstrich die Notwendigkeit des verstetigten Schutz und appellierte an alle, den Rechtsextremisten entschieden entgegen zu treten und ihnen nicht das Land zu überlassen.
Vertreterinnen  der Freikirchen/Christengemeinde, der Luthergemeinde, des Referat  gegen Antisemitismus  und aus dem Gemeinderat, Monika Stein, ergriffen kurz das Wort in Solidarität.
Auch wenn im Verhältnis zu Halle - über 1.000 -und vor allem Berlin -10.000 - die solidarisch Teilnehmenden in der Anzahl zurückblieben, sollte sie als Basis - wie schon am Donnerstag - nicht gering geschätzt werden.

(kmm)