Amnesty Aktuell 05.11.2018 - #MeToo - Ein Jahr danach

Amnesty Aktuell 05.11.2018 - #MeToo - Ein Jahr danach

Einige Inhalte sind aufgrund von GEMA-Beschränkungen leider nicht mehr verfügbar.

metoo_mihai_surdu_unsplash.jpg

Quelle: 
Photo by Mihai Surdu on Unsplash

Ein Jahr ist es nun her, dass die Vorwürfe sexueller Belästigung durch den Filmproduzenten Harvey Weinstein durch 80 Frauen aus der Filmbranche das Hauptthema der Medien war. Der Hashtag #MeToo ist auf die Sozialaktivistin Tarana Burke zurückzuführen und wurde durch die Schauspielerin Alyssa Milano in die Öffentlichkeit gebracht. Damit sollten betroffene Frauen ermutigt werden, durch Tweets unter Verwendung dieses Hashtags auf das Ausmaß sexueller Belästigung und Übergriffe aufmerksam zu machen. Der erste Tweet wurde am 15. Oktober 2017 abgesetzt und ging sofort viral.

Infolgedessen kam es zu schwerwiegenden Vorwürfen unter anderem gegen den amerikanischen Schauspieler Kevin Spacey oder den amerikanisch-mexikanischen Comedian Louis C.K.

In unserer aktuellen Sendung wollen wir uns den Entwicklungen seit dem ersten #MeToo-Aufschrei widmen. Dafür interviewen wir Judith Treiber, eine Vertreterin der deutschlandweiten Amnesty International Themengruppe Frauenrechte zur Kampagne #ToxicTwitter. Es geht um Beleidigungen und Hatespeech auf der Social Media Plattform Twitter gegen Frauen. Im zweiten Interview sind wir auf einer regionalen Ebene und sprechen mit der Referentin des Gleichstellungsbüros der Uni Freiburg, Lina Wiemer. Dabei geht es um die Arbeit des Gleichstellungsbüros und welche Veränderungen es im vergangenen Jahr durch die #metoo-Debatte gegeben hat.

Dazu, und wie immer gibt es Musik, Neuigkeiten zur Menschenrechtslage weltweit, unsere kleine Erfolgsgeschichte und den Blick auf kommende Veranstaltungen von Amnesty.