Ausverkauf der Gartenstadt:EBM Neideck (CDU) kann Daten nicht mehr zurückhalten

Ausverkauf der Gartenstadt:EBM Neideck (CDU) kann Daten nicht mehr zurückhalten

Geschlagene acht Wochen hat sich der Erste Bürgermeister (EBM), Otto Neideck (CDU),  Zeit gelassen,  um eine Anfrage des Stadtrates Walter Krögner  (SPD) zu den Eigentumsverhältnissen in Quartier Haslach -Gartenstadt zu beantworten.
Extem verwunderlich ist die Zeitdauer , da noch zweidrittel der Grundstücke im städtischen Eigentum steht. Aber offenkundig scheint der Politikstyle des grünschwarzen Stadtregimes auch  defacto Arbeitsverweigerungen gegenüber -auszugrenzenden - politischen Gegnern einzuschliessen.

Hintergund der Anfrage ist der geplante Abverkauf des unmittelbar und mittelbar (FSB) gehaltenenen städtischen Besitzes - angeblicher "Streu"-besitz - zum Zwecke der Haushaltssanierung a la grünschwarz. Weder kann - angesichts des Grundeigentums  -in der Gartenstadt  Haslach von "Streu" - Besitz die Rede sein ,  denn von den 249 Grundstücken sind bis jetzt nur 27 in privaten und 54 im Genossenschafts-Eigentum,!
Noch ist  wird der beim Abverkauf  anstehende Verlust  preiswürdigen Wohnraums  zu kompensieren sein: denn noch besitzt die Stadt nämlich 62 Wohnungen in 27 Häusern und die städtische FSB 202 Wohnungen in 102 Häusern dort, während in 95 Häuser in genossenschaftlichen und 58 in privaten Besitz stehen !.
Da das Verkaufsprogramm im Schnitt 120.000€  je Reihen-Haus erbringen soll, das Erbbaurecht aber miterworben werden kann, wäre ein dauerhafter Entzug dieses Segments für Leute mit kleinem Geldbeutel wahrscheinlich. Ein derart hohes Inkasso  für nicht gepflegte Häuser bei gleichzeitig durch das benachbarte Gutleutviertel explodierenden Grundstückpreisen würde unwiederruflichen Schaden provozieren: Für die Erwerber wäre die instandsetzende Pflege erschwert, für die Allgemeinheit die Wohnungen dauerhaft futsch !
Deshalb mahnt die SPD Gemeinderatsfraktion "Never change a winning team".
Das Politfossil der grünen Gemeinderatsfraktion, Eckhardt Friebis raunt und echocht dagegen: "Doppelter sozialpolitischer Gewinn" und meint das teure Neubauprogramm der FSB  und die nur partielle -gleichfalls teure - Instandsetzung städtischer Wohnungen aus einem Drittel des Verkausferlös von 67 Wohnungen.