Badenova fordert von neuer Landesregierung Behinderung von Wärmepumpen

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Badenova fordert von neuer Landesregierung Behinderung von Wärmepumpen

Die Überschrift des größten Gas-Dealers in Baden-Württemberg der Badenova zur Wärmewende lautet:
Wärmewende als Königsdisziplin: Anreize richtig setzen 
Was gemeint ist, wird in 2 des 12 Punkte Forderungskatalog vom 12. März deutlich:
Neben der Förderung der seismischen Erforschung des Oberrheingraben bis in 3,5 km Tiefe vor allem
"Zum einen fordert Badenova, den Ausbau der Wärmenetze nicht zu torpedieren: Wenn der Staat Wärmenetze will, dann darf er in diesen Gebieten nicht auch Wärmepumpen fördern. Er riskiert damit im hohen Maße die Wirtschaftlichkeit von Wärmenetzen." 
Umgekehrt wird erkennbar ein Schuh daraus ! Unverhohlen wird die Behinderung der eigenen Elektrifizierungsstrategie  verlangt. Dies bei Anschluß- und Benutzungszwängen an Fernwärme wie in Vauban, Rieselfeld, Gutleutmatten oder neu Dietenbach/Kleineschholz verteuern zwar die Wärmekosten. Erst recht wenn sie zu dreiviertel auf Erdgas aufgebaut werden.
Die Zukunft? "Hier kommt es Badenova beispielsweise darauf an, dass der Staat endlich eine Antwort auf die Frage der Finanzierung für das H2-Verteilnetz findet: Der Wasserstoffhochlauf hört nicht an den großen Trassen des Kernnetzes auf. Unternehmen in der Region benötigen eine Option zur Dekarbonisierung. Die zukünftige Landesregierung muss mehr Tempo auf Bundesebene einfordern und sich im Interesse des Landes selbst einbringen." Also wohl noch mehr Kohle aus klammen Staatskassen? Die Abschreibeerleichterungen auf ihre Gasleitungen des Bundes, die Reduktion der Gewinnausschütungen an Kommunen reicht nicht zur Eigenkapitalbildung?
Was aber fällt der Badenova ein, die eigene Elektrifizerungsstrategie - in Freiburg fünf neue Umspannwerke  - umzusetzen ? "Der Ausbau der Erneuerbaren ist wichtig – doch ohne ausreichende Netzkapazität bleibt sein Potenzial ungenutzt. Beide Bereiche müssen synchron geplant und beschleunigt werden."
Aber Hallo! Was macht Ihr eigentlich, Wind und Sonnenstrom in das Netz der bnNetze einzuspeisen? Wo ist die Priorität auf diese Umspannwerke. 
Deshalb haben wir auch bei der  Badenova nachgefragt !
Schauen wir mal, ob sie unsere Fragen wieder einmal nicht beantworten.
Es sei denn wir lassen uns  bei ihnen auf Ihre Linie "einer guten Zusammenarbeit" bringen?
(MM)