In einer parallel Aktion sind wie in Freiburg am Brunnen auf dem Stühlinger Kirchplatz in 16 weiteren Städten von Aktivistas aus Extintion Rebellion und Ende Gelände bundesweit gegen das Gas-Greenwashing der Bundesregierung Brunnen mit Uranit gefärbt worden.
Die Kunstaktion mit dem nach ihren Angaben ungiftigen Farbstoff Uranin soll in Berlin, Hamburg, Nürnberg und 14 weiteren Städten auf den zerstörerischen Fokus auf Gas als Energieträgeraufmerksam machen. Im Schulterschluss mit Ende Gelände will die Gruppe die für Pflanzen, Tiere und auch Menschen katastrophalen Folgen weiterhin steigender CO2-Emissionen angesichts der Klimakrise zurück in das Bewusstsein der Gesellschaft bringen.
Speziell zu Freiburg weisen die Aktivistinnen auf folgendes hin:
"badenova trägt als regionaler Energieversorger eine zentrale Verantwortung für das Gelingen der Wärmewende in Freiburg. Dennoch liegt der Anteil von Erdgas an der Wärmeversorgung in Freiburg mit rund 66 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt [1]. Gleichzeitig hat sich die Stadt Freiburg, die selbst eine der Hauptanteilseignerin von
badenova ist, ambitionierte Klimaziele bis 2035 gesetzt. Diese Ziele sind nicht erreichbar, solange weiter an fossilen Geschäftsmodellen festgehalten wird, obwohl klimafreundliche Alternativen längst verfügbar sind. Freiburg braucht jetzt einen konsequenten Ausstieg aus der Gasabhängigkeit und massive Investitionen in erneuerbare Wärme. Allesandere wäre Greenwashing."


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