Orbán hat eine rechtsextreme und antieuropäische Politik in Ungarn zum Selbstläufer gemacht, doch Merkel will mit ihm nicht brechen

Orbán hat eine rechtsextreme und antieuropäische Politik in Ungarn zum Selbstläufer gemacht, doch Merkel will mit ihm nicht brechen

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Karl Pfeifer
Quelle: 
Otto Normalverbraucher, Wikipedia

Bei einer Nachwahl am vergangenen Wochenende hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Zweidrittelmehrheit im Parlament verloren, jedoch nicht die Linke wächst, sondern die noch weiter rechts stehende Jobbik. Der österreichisch-jüdische Journalist Karl Pfeifer analysiert im Interview mit Radio Dreyeckland die ungarische und europäische Politik. Karl Pfeifer wurde 1928 in Wien geboren und floh nach Hitlers Einmarsch 1938 nach Ungarn. Aus Ungarn gelang ihm dann mitten im zweiten Weltkrieg zusammen mit anderen jüdischen Jugendlichen die Flucht nach Palästina.

Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet Pfeifer als Wiener Korrespondent des israelischen Radios und als freier Journalist des monatlich erscheinenden antifaschistischen Londoner Magazins Searchlight, des jüdischen Internetmagazins haGalil und der Budapester Wochenzeitung Hetek.

Auf Einladung der Antifaschistischen Initiative Freiburg wird Karl Pfeifer am Montag, den 2. März unter dem Titel "Auf dem Weg in den völkischen Autoritarismus? Extreme Rechte, Antiziganismus und Antisemitismus in Ungarn" in der Universität, KGI, HS 1098 sprechen (19:30 Uhr). Anschließend Diskussion.