"Der Tod dankt der Stuttgarter Staatsanwaltschaft!" Protest für Konsequenzen aus illegalen Waffenlieferungen von Heckler und Koch nach Mexiko

"Der Tod dankt der Stuttgarter Staatsanwaltschaft!" Protest für Konsequenzen aus illegalen Waffenlieferungen von Heckler und Koch nach Mexiko

Am 19. April 2010 erstattete Jürgen Grässlin, Autor des Buches Schwarzbuch Waffenhandel, Anzeige gegen Heckler und Koch. Grund dafür war der Verdacht illegaler G36-Gewehrlieferungen an Mexiko. Auch das Zollkrimninalamt bestätigt mittlerweile das Tausende von Heckler und Koch-Sturmgewehre in verbotene Unruhprovinzen Mexikos exportiert worden sind. Trotzdem hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft bis heue, fünf Jahre nach der Anzeige gegen die Waffenschmiede aus Oberndorf am Neckar, immer noch keine Anklage erhoben.

Deshalb rufen u.a. die Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! , die DFG-VK und pax christi für diesen Freitag, um 15 Uhr zu einer Protestaktion vor der Staatsanwaltschaft Stuttgart, in der Stuttgarter Neckarstraße, auf. Motto: "Der Tod dankt der Stuttgarter Staatsanwaltschaft!“

Wir sprachen mit Jürgen Grässlin über die Hintergründe, den brutalen Mord an 43 linken Studierenden, der evtl. auch mit Gewehren aus Oberndorf durchgeführt wurde, die Debatte über die Zielgenauigkeit des G36 Gewehres und Forderungen 5 Jahre nach dem Stellen der Anzeige gegen die Waffenschmiede aus Oberndorf.

Zunächst fragten wir: Warum verschleppt die Staatsanwaltschaft die Anzeige in dieser Form?