Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG): Ein Gesetz, das die Gleichstellung verspricht, aber Barrierefreiheit nicht verbindlich durchsetzt, bleibt hinter seinem eigenen Anspruch zurück.

Ein Gesetz, das die Gleichstellung verspricht, aber Barrierefreiheit nicht verbindlich durchsetzt, bleibt hinter seinem eigenen Anspruch zurück.

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René Schaar
René Schaar
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webseite René Schaar:/ Foto: Claire Joy Becker @starfish.pic

Mit der gehbehinderten Großmutter zum Arzt, mit Freunden im Rollstuhl ins Restaurant gehen oder mit dem schwerhörigen Kollegen ins Kino: Genau solche Alltagssituationen zeigen, warum Barrierefreiheit wichtig ist.

Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes sollte Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen. Der aktuelle Entwurf bleibt aus Sicht von Akivist*innen und Verbänden jedoch deutlich dahinter zurück. Barrierefreiheit könnte aus Kostengründen weiter eingeschränkt werden.

René Schaar hat deshalb eine Petition gestartet, die mittlerweile über 160.000 Unterschriften gesammelt hat. Im Interview bei Dave Jay erklärt René, warum der Entwurf aus seiner Sicht schlecht ist.

Gegen den aktuellen Entwurf rufen René Schaar, Raúl Krauthausen und weitere Unterstützer*innen am Montag, 22. Juni 2026, zur Demonstration vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin auf. Unter dem Titel „Mit Behinderung ist zu rechnen“ wird dort von 14 bis 17 Uhr für verbindliche Barrierefreiheit und gegen ein Gesetz demonstriert, das hinter seinem eigenen Anspruch zurückbleibt. 5:44

Beim Mora am Dienstag (23. Juni) schildert René seine Eindrücke einer erfolgreichen Demo mit über 200 Teilnehmenden. 2:08

Autor*in

DCJ