Buchvorstellung im Jos Fritz: Feministisch streiten heißt weiterkommen

Feministisch streiten heißt weiterkommen

Lajos Tscheligi, Emanzipation

Quelle: 
By Lajos Tscheligi (http://lajostscheligi.com/his-art.html) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

"'Feministisch streiten' versammelt Thesen und Utopien eines Feminismus, der sich zwischen leidenschaftlicher Identitätspolitik und einer vernünftigen Gesellschaftskritik im Sinne der Aufklärung bewegt. Ein materialistischer, politisch handlungsfähiger Feminismus darf nicht einen der beiden Pole aus den Augen verlieren, sondern muss sich, im Bewusstsein der Widersprüche, zwischen ihnen bewegen. Er muss dazu ermutigen, für die eigenen politischen Interessen auf die Straße zu gehen, aber auch das globale kapitalistische Patriarchat theoretisch zu durchdringen, in dem weibliche Subjektivität unter sehr verschiedenen Vorzeichen auftritt."

Larissa Schober hat zu dem, von Koschka Linkerhand herausgegebenen, Sammelband ein Kapitel beigesteuert. Wo die Konfliktlinien verlaufen, und warum es nötig bleibt sich miteinander auseinanderzusetzen, darüber hat sich Radio Dreyeckland mit ihr unterhalten.