Aufnahme der Kundgebung vom 31. Januar in Freiburg: Feminizide stoppen – die Frauenrevolution in Rojava verteidigen

Feminizide stoppen – die Frauenrevolution in Rojava verteidigen

Unter dem Motto" Feminizide stoppen - die Freuenrevolution in Rojava verteidigen", fand am Samstag dem 31. Januar eine Kundgebung mit anschließender Demonstration in Freiburg statt. In der heutigen Demokratischen Selbstverwaltung der Region Nord- und Ostsyriens, haben Frauen beim gesamtgesellschaftlichen Neuaufbau von anfang an eine Vorreiterrolle gespielt. Die Rechte der Frauen wurden in das Zentrum des Aufbaus einer freieren Gesellschaft und eines friedlichen Zusammenlebens gestellt. So etablierten die Frauen ein autonomes Frauensystem als Teil der Selbstverwaltung. In ihren Redebeiträgen machten verschiedene feministische Gruppen darauf aufmerksam, das in den letzten Wochen, während der Kämpfe in der Demokratische Selbstverwaltung der Region Nord- und Ostsyrienbegangene, Feminizide begangen worden seien. Dabei gingen sie darauf ein, das patriachale Gewalt ein weltweites Phänomen ist und auch in Deutschland etwa jeden 3.Tag ein Femizid begangen werde. (Unter Feminizid wird der einen Mord an einer Frau, oder als weiblich gelesenen Personen, bezeichnet. Feminizide beruhen auf patriarchalen Vorstellungen, gemäss denen Männer Anspruch darauf haben, weibliche und feminisierte Körper zu besitzen und zu kontrollieren. Bei einem Feminizid übt der Täter die extremstmögliche Art dieses Besitzanspruch aus – er löscht eine Existenz aus.) Die Rednerinnen riefen zur Solidarität und Unterstützung dieses demokratischen Rätesystems in Syrien, in der aktuell instabilen Situation, auf.