Amnesty Aktuell: Flucht und Ankommen in Freiburg (2)

Amnesty Aktuell: Flucht und Ankommen in Freiburg (2)

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Corona führt selbst innerhalb Europas dazu, dass längst offen geglaubte Grenzen geschlossen werden. Gleichzeitig werden die EU-Außengrenzen streng bewacht, während es nach wie vor keine sicheren Fluchtwege für Asylsuchende nach Europa gibt. Statt diese zu ermöglichen, setzen die EU und Deutschland auch weiterhin darauf, Europa in eine Festung zu verwandeln, an deren Außengrenzen Menschen stranden, die vor Krieg, Vertreibung, Klimawandel und zusammenbrechenden Wirtschaftssystemen fliehen – trotz oder gerade wegen der Pandemie. Aber wie ist die jetzige Situation an den EU-Außengrenzen, welche Rolle spielt Frontex hierbei und was erwartet Menschen eigentlich, wenn sie die Mauern überwinden und es bis nach Freiburg schaffen?

In unserer Sendung Amnesty Aktuell am 5. April 2021 beschäftigen wir uns im Anschluss an unsere Märzsendung erneut mit der Situation von Geflüchteten vor Ort in Freiburg und darüber hinaus mit der Situation an den EU-Außengrenzen.

Auch dieses Mal haben wir wieder spannende Gäste, mit denen wir mehrere Aspekte unserer Thematik diskutieren. So interviewt zum einen Franzi aus der Freiburger Amnesty Asylgruppe Anna über Flucht und Ankommen in Freiburg. Anna engagiert sich in der Aktion Bleiberecht und in der Organisation LEAWatch, wodurch sie sich vor allem für eine Verbesserung der Bedingungen einsetzt, unter welchen die Bewohner*Innen in der Landeserstaufnahmestelle Freiburg leben müssen. Die Aktion Bleiberecht ist eine unabhängige Freiburger Gruppe, die sich für ein Bleiberecht für alle und gegen Diskriminierung einsetzt.

Zum anderen geht es um die Lage der Asylsuchenden an den EU-Außengrenzen (in der Ägäis und dem zentralen Mittelmeer) sowie um die EU-Grenzpolitik, im speziellen um die Grenzschutzagentur Frontex. Diese hatte zuletzt Schlagzeilen gemacht, da ihr vorgeworfen wird, sich in Seenot geratene Geflüchtete systematisch auf dem offenen Meer auszusetzen. Zusätzlich, wurde der Organisation vorgeworfen, das EU-Parlament in Bezug auf Treffen mit Rüstungslobbyist*innen belogen zu haben. Hierzu spricht unser Gruppenmitglied Daniel mit Lukas von RESQSHIP Mainz. RESQSHIP ist eine NGO, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Sterben auf dem Mittelmeer zu verhindern.

Wie immer gibt es auch News zu Menschenrechtsthemen, Veranstaltungstipps, unsere Amnesty-Erfolgsgeschichte und ein ganz besonderes Musikprogramm.