Fokus Südwest 29.10.2020 Nachrichten

Fokus Südwest 29.10.2020 Nachrichten

 

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# Insekten sterben voraus

Neue Zahlen zeichnen einen größern Insektenverlust als bisher angenommen. Bei Zählungen und im Vergleich der vergangenen 50 Jahre ging die Anzahl der sogenannten wandernden Insekten auf der Schwäbischen Alb um 97 Prozent zurück. Eien Studie des Entomologischen Vereins Krefeld sorgte für Aufsehen. Danach verschwand bei den Fluginsekten in Teilen Deutschlands in den vergangen Jahrzehnten bei der Gesamtmasse der Fluginsekten 75 Prozent.

Da die Insekten Grundlag für weiteres sind gerät das Ökosystem so in Schieflage.

 

# Im Südwesten sinkt die Zahl der Arbeitslosen

Im September und im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken. Im Oktober 2020 waren landesweit 274 271 Menschen als Arbeitslos gemeldet. Im September waren es rund 15 000 oder gut 5 Prozent mehr, so die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.

Die Quote sank um 0,3 Punkt auf aktuell 4,3 Prozent. Bei der Jugendarbeitslosigkeit um 0,8 Punkte auf nun 3,8 Prozent. Also deutlich stärker. Zahlen jeweils im Vergleich zum Vormonat.

Da infolge der Corona-Krise die Zahl der Arbeitlosen im Südwesten ständig zunahm sind die Vorjahreswerte allerdings nicht erreicht worden. Kurzarbeit und Weiterbildung lassen die Statistik besser aussehen. Ob die positive Zahlenentwicklung anhält bleibt abzuwarten.

 

# Bund der Steuerzahler über Steuerverschwendung im Ländle

Sinnlose Brücken, nicht fünkionierende Informationssystem für Busse die Liste der sogenannten Steuerverschwendung ist auch in Baden-Würrttemberg lang. Das jährliche Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler umfasst fast 200 Seiten. Darin aufgelistet auch in diesem Jahr Schildbürgerstreiche und Millionengräber.

Ein Beispiel aus Eningen im Rhein-Neckar-Kries. Ein digitales Informationssystem sollte auf Monitorern Fahrgäste über die Busseverbinugen benachrichtigen. Nur das Infosystem bekamm keinen Strom.

Nicht über die Laternen wie ürsprünglich beabsichtig noch über Stromverteilerkästen war die Stromversorgung möglich. Der Gemeinderat stampft das Projekt daraufhin ein. Unterm Strick blieben 36 000 Euro Planungskosten zu zahlen.

Kommentar: Vielleicht auch eine weise Entscheidung zuerst für die Planung Geld zu zahlen. Dann zu entscheiden und notfalls zu verzichten, statt gleich zu bauen später zu sagen: wenn wir das gleich gewusst hätten, hätten wir S21 nie begonnen.