Freiburg: Demo nach Hausdurchsuchungen bei freien Fotojournalisten

Freiburg: Demo nach Hausdurchsuchungen bei freien Fotojournalisten

Nach den Hausdurchsuchungen bei freien Fotojournalisten am Mittwoch, den 6. Februar, demonstrierten in Freiburg nur einen Tag später, am Donnerstagabend, etwa 150 Menschen in der Innenstadt gegen den Angriff auf linke Bewegungen und für Pressefreiheit. Die Versammlung wurde mehrmals von wütenden PassantInnen gestört, denen der ungestörte Konsum und die freie Fahrt für die Straßenbahn deutlich mehr am Herzen lag als die Presse- und Versammlungsfreiheit. Wie wenig die Freiburger Polizei von der Versammlungsfreiheit, die auch für unagemeldete Demonstrationen gilt, hält, bewies sie wieder einmal eindrücklich.

Die Versammlung für Pressefreiheit sah sich mindestens mit einem 1 zu 1 Verhältnis von eingesetzter Polizei zu Demonstrierenden konfrontiert. Das Abbiegen des Zugs wurde mehrmals rüde unterbunden, so dass sich die Demo spontan entschied, wieder auf der Kaiser Joseph Straße umzudrehen. Aufgescheucht rannten die Polizeikräfte über die Konsummeile, ließen die Demonstration dann nach einer weiteren kleineren Rangelei aber bis an ihr Ende im Staddteil Grün ziehen.

Einen gebauten Beitrag mit Ausschnitten von 2 Reden hört ihr hier...

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Kommentar von RDL Redakteur kmm zur Berichterstattung der Badischen Zeitung:

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