Auf zwei Wegen versucht Freiburg, die durch immer neue Bundes CDU Gesetzgebung behinderten Ausbau von Windstrom dennoch zu erreichen. Das erst im Jahr 2024 gefasste Ziel ist die Verzehnfachung des Windstroms bis 2030 auf auf 132 GW-Stunden im Jahr (GWh/a).
Eine noch vor ihrem Ausscheiden aus dem Dienst von Frau Breyer im Umweltschutzamt verfasste Informationsvorlage UKA- 26/002 fasst die Gefährdung dieses Ziels zusammen.
INFORMATIONS-VORLAGE-UKA-26-002-(Sachstandsbericht-Windkraft-Offensive-Freiburg)pdf.pdf
Diese resultieren aus Beschränkungen im Regionalplanentwurf und den bisherigen Abwägungen im städtischen Teilflächennutzungsplan Wind .
Selbst wenn der im Regionalplan jetzt – in der 2.Offenlage -verstümmelt ausgewiesene Standort Prangenkopf maximal statt neu 2 - weiterhin 3 Windräder oder die dem im städtischen Teil-Flächennutzungsplan Wind (TFN-Plan)wieder reaktivierte Standort Ochsenkopf -eine Windmühle- gebaut würden, lägen nach dem genehmigten Neubau Rosskopf Süd (3 WEA nach städtischen TFN-Plan), dem neugebauten Taubenkopf (2) und den repowerten Standorten Holzschlägermatte(1) und Rosskopf-alt (2) bei allenfalls 94 % der selbst gesetzten Zielerfüllung. Der Standort Illenberg ist mangels Windhöfigkeit übrigens aus dem Freiburger Teilfächennutzungsplan Wind herausgefallen.
Bei einem dann Gesamtergebnis erneuerbaren Stroms, das Freiburg immer noch beim Strom aus grünen Quellen nach wie vor beträchtlich unter dem Bundesschnitt beliesse!
Während die Regionalplaner mit dem visuellen Überlastungsschutz – s.a. unten – die dritte Windmühle am Prangenkopf hindern wollen, ist der windhöfigste Standort Ochsenberg unterhalb des Schauinsland mit einem aus artenschutzrechtlicher Sicht – ein brütendes Wandervogelpaar – strittig. Ein artenschutzrechtliches Gutachten liegt seit dem 1. Quartal 26 vor und soll mit Umweltbericht in die öffentliche Anhörung des zu ändernden Teil-Flächennutzungsplan Wind gehen.
Im Rat zeigte sich der Vertreter des NABU Rolf Schmidt verwundert:
Die Antwort von Frau Breyer:
Der visuelle Überlastungsschutz –oder: Wie die gefühlte Überlastung durch Geometrie objektiviert wird

