Aufgewacht?: Gemeinsamer Appell von ver.di und Marbuger Bund an Landesregierung und Wirtschaft in Baden-Württemberg: „Kraftakt zur schnellen Beschaffung von Schutzausrüstung zwingend geboten“

Gemeinsamer Appell von ver.di und Marbuger Bund an Landesregierung und Wirtschaft in Baden-Württemberg: „Kraftakt zur schnellen Beschaffung von Schutzausrüstung zwingend geboten“

Bis Mittwoch, 25.März 20 hat es gedauert, das verdi und der Marburger Bund auf das planmäßige Versagen des Repressionsfetischisten und Gesundheitsministern J. Spahn reagiert haben:
"In den nächsten Tagen werden in vielen Kliniken, aber auch im Rettungsdienst die Bestände an Schutzausrüstung erschöpft sein. In einigen Kliniken ist dies bereits der Fall. Dies gefährdet im Zweifel Menschenleben, daher muss hier schnellstmöglich Abhilfe geleistet werden."

Neben dem Bedarf an Klinken - insbesondere der Intensivmedizin - wird zudem der Bedarf in der Pflege angemahnt:
"In der stationären und ambulanten Pflege, insbesondere in der Altenpflege und Betreuung von Menschen mit Behinderungen, fehlt teilweise jegliche Schutzausrüstung für die Beschäftigten. Hier sind Betreute und Beschäftigte gleichermaßen gefährdet. Auch in diesen Bereichen braucht es dringend FFP-2 und FFP-3 Schutzmasken. Wenn wir hier Infektionen nicht jetzt verhindern, droht in den Kliniken der Kollaps, weil dann noch viel mehr Risikopatientinnen und Patienten in den Krankenhäusern intensiv behandelt werden müssten."

Angesichts von mittlerweile (25.3.) zwölf an COVID-19 in den Kliniken von Emmendingen(5), Freiburg(5) und Breisgau- Hochschwarzwald (2) Verstorbenen in der überwiegenden Mehrheit auch über 80 Jahren ist dei Forderung an Kretschmann, die Beschaffung im Lande zur Chefsache zu machen, nachvollziehbar.
Die Landrätin des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald, Störr-Ritter, die im RDL Interview am 13.3.20 noch die stationären und ambulanten Pflegestationen und -dienst auf die Markbeschaffung verwies, hat für die Heliosklinik in Titisee einen Sanitätszug der Bundeswehr angefordert.