Iran: Situation afghanischer Geflüchtete: "Krieg bedeutet nicht nur Kämpfe zwischen Staaten"

"Krieg bedeutet nicht nur Kämpfe zwischen Staaten"

Die Leidtragenden eines Krieges sind die zivile Bevölkerung, die Geflüchteten und die ungehörten Stimmen. Ihre Rechte werden eingeschränkt, ihre Leben bedroht und Lebensgrundlagen zerstört. Dem Gegenüber steht die Berichterstattung aus der Ferne: Unter anderem weil Journalist*innen in ihrer Arbeit eingeschränkt, sie selbst oder ihre Familien bedroht werden, bleiben die Perspektiven der zivilen Bevölkerung, der politischen Bewegungen und selbstorganisierten Gruppen mehrheitlich aus. Was sich verifizieren lässt - kann berichtet werden und so überschlagen sich die kriegsbezogenen Berichte zu Ölpreisen, Militärtaktiken und politischen Deals. Ali hat mit Fatima in der Sendung "Our Voice" über die Situation der Journalist*innen und der aus Afghanistan in den Iran geflohenen Menschen gesprochen. Die genannten Forderungen der vom dem Krieg Betroffenen: Alle militärischen Aktionen niederlegen und, explizit an die Menschen in Europa, sich umfassend mit der Krise zu beschäftigen und den Fokus mehr auf die menschlichen Dimensionen des Konflikts zu legen sowie die eigene Regierung zum Handeln für Frieden und humanitären Schutz zu bewegen. 

Inhalte aus der Our Voice Sendung vom 08.04. original Interview nicht mehr verfügbar aber Our Voice gibt es jeden Mittwoch 16:00 und Donnerstag 14:00 auf rdl.de und dann eine Woche lang zum Nachhören. 




 

Autor*in

li