Jürgen Grässlin über Freiburger Waffen, die in Kurdistan zum Einsatz kommen: LITEF - Gesellschaft mit beschränkter Haftung

LITEF - Gesellschaft mit beschränkter Haftung

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Protest vor Litef
Quelle: 
de.indymedia.org

Es scheint fast so, als sei gerade ein guter Zeitpunkt um sich von Verantwortung freizusprechen. Viele wichtige NATO-Verbündete der Türkei haben sich gegen die türkische Militäroffensive im Norden Syriens ausgesprochen. Das fällt leicht, kommt gut an und ist vor allem kostengünstig zu haben. Mensch will vielleicht auch gar nicht so genau wissen, wie sich die, die sich gerade entrüstet geben, Verantwortung in der Welt vorstellen. Die Stimmen, die eine europäische Armee fordern und Frontex aufrüsten, werden jedenfalls nicht weniger.

Seit Jahren fordern Rüstungsgegner einen Exportstopp von Waffensystem in die Region, und seit Jahren werden die Rüstungsexportquoten eher erhöht, denn verringert. Ein Großteil dieser Exporte ging auch in die Türkei - und ermöglichen jetzt den Einmarsch türkischer Faschisten in die von demokratischen Kräften besetzten Gebiete. Dass es dabei um die Ausrottung der Kurden und Kurd*innen geht, daran haben türkische Faschisten bisher wenig Zweifel aufkommen lassen.

Verfolgt man die Spur der Leopard II Panzer, die dort zum Einsatz kommen, zurück, landet man hier in Freiburg, bei der LITEF GmbH, einem führenden Hersteller von Navigationssysteme ganz unterschiedlicher Waffensysteme.

Radio Dreyeckland hat sich mit einem Aufklärer und Kritiker dieser Geschäftspraktiken unterhalten.

 

 

Aktion Aufschrei: https://www.aufschrei-waffenhandel.de/

RüstungsInformationsBüro: https://www.rib-ev.de/

Kurdistan Soli-Komittee Freiburg: https://www.facebook.com/kusofr/

 

LITEF-GmbH: https://northropgrumman.litef.com/home.html