Die GEW ist die größte Lehrerinnengewerkchaft in Baden-Württemberg. Sie hat der Landesregierung und dem Kultusminster 10 Hausaufgaben gestellt. Dieser hatte jüngst eingestanden, über 430 Lehrer stellen nicht besetzt zu haben.
Angesichts der PISA Ergebnisse - ein Drittel der aktuell 15-Jährigen kann nicht richtig auffassend Lesen wie schreiben und rechnen und fehlt ein naturwissenschaftliches Verständnis - sprachen wir auch über die Idee in einem Bund-Länder-Staatsvertrag die Basics der Qualitätsanforderungen, die die Schulen garantieren sollen wie auch deren auskömmliche Finanzierung als Piorität anzugehen.
(MM)
DOK
GEW: 10 Hausaufgaben für die Landesregierung bis 2031
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Die ständige Vertretungsreserve beträgt 2031 gut 3.000 Stellen, weil die Landesregierung ab 2026 den Stufenplan aus 2012 wieder umsetzt und jährlich 200 neue Stellen schafft.
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Baden-Württemberg ist nicht mehr bundesweiter Spitzenreiter bei den arbeitslosen Lehrkräften im August, weil die etwa 4.000 fertigen Referendar*innen ab 2027 ihre Ferien wie alle anderen Arbeitnehmer*innen in BW gezahlt bekommen.
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Grundschullehrkräfte pendeln nicht mehr von Ulm nach Neu-Ulm, weil BW wie die anderen Bundesländer die Grund- und Hauptschullehrkräfte nach
A 13/E 13 bezahlt. -
Für einen qualitativ hochwertigen Ganztag gibt es verbindliche Mindeststandards, angelehnt an die Hortstandards.
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Eine langfristige Lehrkräftebedarfsplanung wird verbindlich und hat direkte Auswirkungen auf die Schaffung der entsprechenden Studienplätze, verbunden mit dem Ziel, dass alle Stellen in den 4.500 Schulen besetzt werden können.
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Schulleitung ist ein begehrter Posten und es gibt eine Auswahl bei jeder Neubesetzung, weil mit Schulverwaltungsassistenzen und 14 Stunden Freistellung genügend Freiraum für die Schulentwicklung bleibt. Für Nachwuchsgewinnung gibt es ausreichend Fortbildungen zur Führungskultur.
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Schulsozialarbeit ist verlässlich für Kommunen co-finanziert. Demokratiebildung ist in allen Schularten mit genügend Ressourcen unterlegt.
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Fortbildungen orientieren sich an aktuellen Bedarfen und sind in ausreichendem Maße vorhanden. Es gibt das Berufsbild Aus- und Fortbildner*in, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und auf Dauer zu halten.
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Für Technische Lehrkräfte und Fachlehrkräfte entspricht die Unterrichtsverpflichtung derjenigen der wissenschaftlichen Lehrkräfte an der jeweiligen Schulart.
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Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte ist 2031 Standard.
