Am 13. Februar fand erneut ein Protestspaziergang zum geplanten Baugebiet Höhe in Freiburg Zähringen statt. Diesmal mit OB-Kandidatin Monika Stein. Die 4,4 ha liegen am Rand von Zähringen in Richtung Wildtal. Aktuell sind dort landschaftlich sehr schöne Streuobstwiesen. Diese sollen rund 300 Wohnungen weichen, darunter auch Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser. Lediglich 60 Wohnungen sollen sozial gefördert sein. Also deutlich unter der aktuell geltenden Anforderung bei neuen Baugebieten mindesten 50 Prozent sozialen Wohnungsbau zu errichten. Immer wieder ist von vergangenen Zusagen an die GrundstückseigentümerInnen die Rede. Martina Schickle, Pressesprecherin der Stadt Freiburg erklärte nun auf RDL Anfrage: "Das Stadtplanungsamt hat – weil die Höhe seit 1956 im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche dargestellt ist – über einen ähnlichen Zeitraum hinweg immer wieder gegenüber Grundstückseigentümern schriftlich bestätigt, dass ein konkret angefragtes Grundstück (mit Nennung der Flurstücksnummer) Teil dieser FNP-Fläche oder ggf. eben nicht sei. Vor 50 oder 40 Jahren ging man von anderen Zeitläufen für ein Bebauungsplanverfahren für die Zähringer Höhe aus, wie es nun tatsächlich kam und hat dies vermutlich auch so kommuniziert. Zusagen oder Zusicherungen dazu wurden damals wie heute nicht gemacht, weil grundsätzlich die Verwaltung keine Zusagen hinsichtlich der Schaffung von Baurecht machen kann. Das ist dem Gemeinderat damals wie heute vorbehalten." Im Plangebiet gebe es aktuell 40 Eigentümer*innen. 25 % der Fläche sind im Besitz der Stadt. Eine Einzeleigentümerin hält, so die Stadt weitere 45 % der Fläche. Beim Protestspaziergang am 13. Februar sprachen neben Monika Stein noch Philipp George vom Verein Klimaschutz im Bundestag und Silke Eisfeld, Kreisrätin der SPD aus Gundelfingen. Zunächst hören wir Philipp George.
(FK)
