Unabhängige Listen und Plakate protestieren gegen Litef: Protest gegen Lieferung Freiburger Panzerteile an die Türkei

Protest gegen Lieferung Freiburger Panzerteile an die Türkei

KriegLitef.JPG

Protest vor Litef
Quelle: 
de.indymedia.org

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben in Freiburg AntimlitaristInnen vor Litef in der Lörracher Straße mit Plakaten gegen den Kieg in Afrin demonstriert. Wie RDL berichtet hatte liefert Litef Navigationssystem für den gegen die KurdInnen eingesetzten Leopard-Panzer. In der Erklärung zur Plakataktion heißt es auf de.indymedia.org:

Mit genau solchen Panzern wird jetzt Afrin attackiert und wiedermal morden deutsche Waffen mit in aller Welt. Während in der Türkei gegen jegliche Opposition vorgegangen wird, JournalistInnen und DemonstrantInnen verhaftet werden, die ihre Stimme gegen diesen Krieg erheben, hört man von der deutschen Regierung wiedermal nichts zu dem Thema. Vermutlich ist es ihnen egal und sie haben kein Interesse daran die Beziehungen zur Türkei zu beschädigen, schließlich hält diese ja die Flüchtlinge zurück.

Auch die Unabhängigen Listen kritisieren die Rüstungsexporte aus Freiburg an die Türkei. Bei Litef lägen Aufträge für den Leopard 2 Panzer für weitere 8 Jahre vor. In ihrer Presseerklärung schreiben die Unabhängigen Listen:

Es ist nicht hinzunehmen, dass in einer Stadt wie Freiburg, die sich über den Oberbürgermeister den Mayors for Peace gegen Atomwaffen angeschlossen hat, Rüstungsgüter für menschenverachtende Angriffskriege produziert werden. Auch wenden wir uns gegen die Rüstungsforschung des vom Verteidigungsministerium geförderten Freiburger Ernst – Mach - Instituts.

Die UL schlagen im Sinne einer Rüstungskonversion vor, Northrop Grumman Litef solle zukünftig nur noch zivile Produkte herstellen.

Am Samstag findet in Freiburg um 16 Uhr am Rathausplatz eine Demonstration statt: Türkei: Hände weg von Afrin / BRD: Keine Waffen für die Türkei

(FK)