In Gießen gründete sich am Samstag, dem 29. November 2025 die "Generation Deutschland" als neue Jugendpartei der AfD. Die JA ("Junge Alternative") wurde im Januar in Riesa aufgelöst, da sie vom Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextrem" eingestuft worden und der "Mutterpartei" zunehmend ein Dorn im Auge geworden war. Die "Generation Deutschland" soll nun zum einen über verpflichtende AfD-Parteimitgliedschaften unmittelbar disziplinierbar sein und zum anderen weiterhin die Kontakte zum "Vorfeld", zum Beispiel zur Identitären Bewegung (IB) aufrechterhalten. Die Kontinuitäten zur JA werden nicht geleugnet, sondern mit bürgerlichem Anstrich versehen.
Carlu von der Aktion "Widersetzen" war im Studio zu Gast um über die Protestaktionen in Gießen zu sprechen. Die Versammlung der AfD-Jugend konnte von den Aktivist*innen um mehr als zwei Stunden verzögert werden. Welche Rolle spielte die Planung von Stadt und Polizei im Vorfeld? Und wie spiegelte sich der Tag (an dem viele befürchteten, Gießen würde "brennen") in der unmittelbar folgenden Berichterstattung? Was sind die Schlussfolgerungen nach dem Wochenende? Carlu berichtet von der Aktion, dem Verhältnis zur lokalen Bevölkerung um Gießen und dem großen Aufkommen an Protestierenden, nicht nur aus Freiburg.

