Das Öl bedroht die biologische Vielfalt und bringt existenzielle Not
Das Ostafrikanische Projekt EACOP hat Hunderttausenden Schaden zugefügt. Es drohen weitere irreparable Schäden für die biologische Vielfalt und die Umwelt. Die ugandische Regierung und ihren Projektpartner, darunter der Energiekonzern Total Energies, wollen diese Folgen mit Ausgleichsprojekten begrenzen. Doch Umweltaktivist*innen argumentieren, dass diese Pläne unwirksam sind. Sie meinen, dass die Regierung und ihre Partner dem Profit Vorrang vor den Risiken für Mensch und Umwelt einräumen. Jealousy Mugisha, Leiter der Community Voice and Planning Organization, Diana Nabiruma von AFIEGO und Rajab Bwengye, Mitarbeiter des Verbandes von Umweltexpert*innen (NAPE), melden sich zu Wort.
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EACOP NEWS # 5
Schlagzeilen und Hintergründe rund um die Ostafrikanische Rohölpipeline
Entdeckung des ugandischen Chefs der Regulierungsbehörde für Öl und Gas +++ Festnahmen in Uganda nach weltweiter Aktion +++ vor +++ Ausschluss Ugandas aus einem Wirtschaftsabkommen – der internationale Druck wächst +++ Klage gegen die East African Crude Oil Pipeline
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China soll das Finanzloch der EACOP schließen
Die ostafrikanische Rohölpipeline (EACOP) steht vor einem Finanzloch. Zahlreiche westliche Banken und Versicherer sind bereits abgesprungen – währenddessen ist der Bau in vollem Gange. Die Anteilseigner scheinen zuversichtlich, das Projekt ausfinanzieren zu können. Dafür kommen vor allem chinesische Banken ins Spiel. Doch auch diese lassen auf sich warten. Über die Gründe für die Verzögerung und die Frage, wie China gestoppt werden kann, sprach der südnordfunk mit Zaki Mamdoo von der Kampagne #StopEACOP und Ryan Brightwell von BankTrack.