Grüne Kultureinmischung: Sitzmann und Salomon stellen Theater im Marienbad unter Kuratell

Sitzmann und Salomon stellen Theater im Marienbad unter Kuratell

Die Kunstfreiheit ist nach dem Grundgesetz zwar  schrankenlos garantiert. Wer die Einmischung der grünschwarz regierten Stadt am E-Werk mitbekommen hat, ist da eher ganz anderer Ansicht.

Nun kommt ein weiteres Produkt der wilderen 80er unter die grüne, öffentliche Fuchtel. Das Theater am Marienbad -ursprünglich  mal als Mariengrab szeneintern verpönt. Bedingt durch  eine schwierige - wohl auch selbstverschuldete - Finanzlage hat die ehemalige grüne Freiburger Gemeinderätin, Edith Sitzmann, die jetzt die Finanzminsterin von Baden-Württembergs grünschwarzer Regierung gibt, von der Stadt einen Nachschuss von 200.000 € verlangt. Da „das Aktivvermögen um mindestens 200.000,00 € (evtl. sogar mehr) zuverstärken“, um eine„umgehende Beendigung der Überschuldung“ zu erreichen.(Landesrechnungshof)
Nachdem die Stadt die Forderung der grünen Finanzministerin mit der Gewährung  eines zinslosen Kredits über 250.000 € und einem Austeritätsplan eines erst externen, mittlerweile auch in der Geschäftsführung tätigen Wirtschaftsberaters konterkakierte, sattelte Edith Sitzmann drauf.
Sie will den Landes-Zuschuss zur Sicherung direkt an die Stadt statt an das Theater zahlen, bis die Überschuldung beeendet ist. Zusätzlich wird apodiktisch verlangt, dass im Fall der Insolvenz des Theaters, die Stadt unwiderruflich in die Konkursmasse auf die Rückzahlung zu verzichten habe.

Der SPD Kulturbürgermeister, U.v. Kirchbach, hatte zunächst auf eine Befristung der Auflagen gedrungen. Nun muss der Hauptausschuss doch dem Diktum der grünschwarzen Finanzmisterin folgen. Die Lasten des Insolvenzrisiko gehen also voll "zu Gunsten" der Stadt.
Grüne können nicht nur in die kulturelle Produktion reinregieren, sondern auch in die kommunale Selbstverwaltung einer Stadt. Gut zu wissen, grünschwarz!

kmm

Quelle:PDF icon2017-09-08_HA_Top2_Vorlage2.pdf