Wegen der Entfernung von „illegal angebrachten Graffiti“ war die Blaue Brücke am Montag eine ganze Weile für Radfahrende gesperrt. Sie mussten absteigen. Es kam zu einigem Gedrängel auf der wichtigen Route für den Fuß- und Radverkehr. Auf Radio Dreyeckland Anfrage erklärte Kolja Mälicke, Pressesprecher der Stadt: „Mit der Putzaktion haben wir illegale Schmierereien und Graffitis, die im Oktober diesen Jahres auf der Fahrbahn der Brücke angebracht wurden, beseitigt.“ Eine Spezialfirma war beauftragt worden. Wir wollten natürlich wissen, was das gekostet hat: „Die Kosten beliefen sich auf ca. 13.000 Euro, so die Stadt, die sich in der Begründung der teuren Aktion quasi der fragwürdigen broken-window Theorie bediente: „Es war die erste Art solch eine „Säuberung“ bzw. Putzaktion. Das liegt daran, dass die ersten Schmierereien sehr schnell viele Nachahmer gefunden haben. Dadurch wurde die Brücke in kurzer Zeit sehr viel öfter bemalt als in der langen Zeit davor.“ Ganz schön schlimm, diese Bemalungen. Nun wird die Brücke gaaaaaanz bestimt gaaaanz lange unbemalt bleiben. Nein, mit 13.000 € könnte man bestimmt nichts besseres anstellen. Leere Kassen scheint es in Freiburg wirklich nicht zu geben. Neuer Tag: #WasDasWiederKostet (FK)

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