Vom Kopf zur Straße und zurück - feministischer Wissensdrang in Bewegung

Vom Kopf zur Straße und zurück - feministischer Wissensdrang in Bewegung

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Feministische Theorie und feministische Politik sind nicht getrennt voneinander zu denken. Auch nicht nach 68. Deshalb fragen wir in dieser Sendung:

Wie haben theoretische Auseinandersetzungen feministische Praxis in den vergangenen vier Jahrzehnten beeinflusst und was fließt von der Straße zurück in die Papers?

* Wie kann Frau ihre Erkenntnisse in Taten und ihre Taten in Erkenntnisse umsetzen? Fragte die Wüste Alma, Initiative für feministischen Wissensdurst und Tatendrang 1989. Die Frage treibt Feministinnen bis heute um, die sich zwischen der Uni und der Bewegung „bewegen“. Drei Frauen an der Schnittstelle zwischen feministischer Theorie und Praxis haben sich über offene und geschlossene Türen zwischen diesen beiden Sphären unterhalten.

* Kann Bildung feministisch sein? Muss sie es sogar? Was macht Bildung feministisch und wie lässt sie sich institutionalisieren? 1977 entsteht in Freiburg eine der ersten feministischen Erwachsenenbildungseinrichtungen der BRD. Zwei der Gründerinnen erinnern sich.

* Und: Was passiert, wenn Judith Butler auf Luce Irigaray trifft, Differenz auf Konstruktion, Identitätspolitik auf Machtanalyse, Universalismus auf unzählige Universalitäten? Und das in einer Debatte, wo es um sexualisierte Gewalt in heterosexuellen Beziehungen in der linken Szene geht. Ein Rückblick auf eine heiße Debatte in den 90er Jahren.