HER*STORY – 4 Jahrzehnte feministische Bewegungen in Freiburg

HER*STORY – 4 Jahrzehnte feministische Bewegungen in Freiburg

1978 lehnte die CDU die Einrichtung eines autonomen Frauenhauses ab, aus Angst, „dass dort feministische Leitideen Platz greifen“ könnten. Haben Sie das? Heute gibt es für feministische Anliegen offizielle Büros mit bezahlten Ansprechpartner_innen. Nur die Straße ist leer. Aber vielleicht lässt sich die Geschichte auch ganz anders erzählen.

In der Sendereihe erinnern sich Aktivist_innen an feministische Projekte in der Stadt von den 70ern bis heute. Wir ziehen Entwicklungen nach, schauen auf Kontinuitäten und Brüche, Neuheiten und Vergessenes.

Fr, 20.03., 19h: Das Erzählcafé zum Nachhören:

Utopist*innen erzählen von feministischen Visionen und Aktionen, politischen (Neben)widersprüchen und (anti)patriarchalen Unordnungen seit 1968.

Fr, 03.04., 19h: Vom Kopf zur Straße und zurück - feministischer Wissensdrang in Bewegung

Wie haben theoretische Auseinandersetzungen feministische Praxis beeinflusst und was fließt von der Straße zurück in die Papers? Gespräche über „feministischen Wissensdurst und Tatendrang“.

Fr, 17.04., 19h: Tatschmi ihaudi: MEIN Körper!

Frauenkörper waren und sind umkämpftes Terrain. Auch in Freiburg haben feministische Initiativen immer wieder körperliche Integrität und reproduktive Rechte gegen staatliche Eingriffe, patriarchale gesellschaftliche Verhältnisse und persönliche Gewaltbeziehungen verteidigt.

Di, 28.04., 20h: Kultur und Medien mit feministischer Perspektive

Wie Zeitungen und Radiosendungen mit feministischem Blick die Welt durchleuchte(te)n und widerständige Kultur die Bühnen erobert(e).

Die Reihe wird gefördert von der Gerda-Weiler-Stiftung.